SKN-Heimdesaster gegen Kapfenberg. Ein Heim-Debakel gab es am Freitagabend für Erste-Liga-Klub SKN St. Pölten: Die "Wölfe" wurden von Kapfenberg mit 7:1 (5:1) regelrecht "abgewatscht", waren dabei über eine Halbzeit lang zu zehnt.

Erstellt am 01. März 2013 (20:33)
NOEN, Collage Bruckmüller
Vor dem Anpfiff wurde SKN-Mittelfeldspieler Konstantin Kerschbaumer geehrt, Bundesliga-Vorstand Georg Pangl gratulierte der Rapid-Leihgabe zum Titel des „YoungStar des Monats November 2012“. Damit war der Feiertag der St. Pöltner aber schon wieder beendet, denn bereits die Anfangsphase verlief katastrophal: Nach einer Viertelstunde stand es nach teils horrenden Abwehrfehlern des SKN 0:3.



Die "Wölfe" konnten durch einen Knaller von Peter Brandl, der am 16er einfach mal draufhielt und das Leder durch Freund und Feind hindurch im Kapfenberg-Kasten versenkte, zwar vorübergehend auf 1:3 verkürzen (21.); doch nur wenig später folgte der nächste Nackenschlag: Elsneg eilte der SKN-Hintermannschaft vorne weg, der schon mit Gelb belastete Rathfuss riss ihn nieder und neben dem Strafstoß hielt Schiri Jäger dem SKN-Verteidiger auch noch die Rein-Rote unter die Nase. Den fälligen Elfer verwandelte abermals Micic zum 1:4 – die Wölfe lagen zu zehnt mit drei Toren im Hintertreffen.

Ein furchtbares Missverständnis von Peinsipp und Kotynski nach Rückpass von Sadovic endete mit dem fünften Gegentreffer durch Wendler, nach der Pause vervollständigten Elsneg und Jelic das unfassbare Endergebnis von 1:7. In den beiden bisherigen Aufeinandertreffen mit Kapfenberg war der SKN ohne Gegentor geblieben...