Neuer „General“ hat klaren Manöverplan. Andreas Blumauer ist neuer General-Manager beim SKN St. Pölten. Er will konkrete Ziele definieren.

Von Bernhard Schiesser und Bernd Dangl. Erstellt am 01. September 2014 (12:25)
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Der Oberösterreicher Andreas Blumauer ist der neue starke Mann beim SKN St. Pölten. Der 38-Jährige soll als General-Manager neue Strukturen in Blickrichtung Tipico Bundesliga aufbauen. Tipico Bundesliga? Ja, dort wollen die St. Pöltner hin. Und Blumauer hält sich nicht lange mit schwammigen Formulierungen auf: „Die Vision Aufstieg gibt es. Jetzt gilt es herauszuarbeiten, was wir genau dazu brauchen. Wir müssen diese Vision auf ganz konkrete Ziele herunterbrechen. Der Verein muss viel präziser und konkreter werden.“

Konkretes Ziel in einem Vierteljahr

Punkto Aufstieg will Blumauer rasch konkret werden: „Geben Sie mir ein Vierteljahr Zeit, dann kann ich diese Frage beantworten und ein konkretes Ziel definieren.“ Dass es in dieser Saison mit dem Aufstieg wohl wieder nicht klappen wird, zeichnet sich jetzt schon ab. Der SKN St. Pölten holte aus zuletzt drei Heimspielen nur einen mageren Punkt. Der Rückstand auf Tabellenführer Liefering beträgt acht Punkte, jener auf Aufstiegskonkurrent Mattersburg sechs Zähler.

Trainer Herbert Gager versuchte beim 1:1 gegen Lustenau, die bislang – aufgrund der Europacupspiele – Kräfte raubende Saison mit Rotation zu kompensieren. Auch das ging nicht vollends auf. „Man hat gemerkt, dass bei uns ein wenig die Kräfte fehlen. Das ist nach unserem Programm ganz normal. Die Länderspielpause wird uns jetzt gut tun. Wir werden die Batterien aufladen. In zwei Wochen werden wir ganz anders auftreten“, vertröstet Gager die SKN-Fans auf die Partie gegen Schlusslicht Hartberg am 12. September.

Horn bleibt trotz Rückfalls locker 

Auch Horn möchte nach der Länderspielpause und vor dem Heimspiel-Doppelpack gegen Innsbruck und den SKN wieder in Schuss sein. Intensive Einheiten, gepaart mit Regeneration, stehen am Programm.Trainer Willi Schuldes sieht die Situation trotz des 1:4 bei Liefering und des Rückfalls auf den vorletzten Tabellenplatz entspannt. „Wir sind viel weiter als zum selben Zeitpunkt der Vorsaison.“ Noch nicht weiter ist hingegen Marcel Toth – statt Training ist er noch immer auf Krücken unterwegs.