Auf dem harten Weg der Spartaner. Thomas und Sabine Gastecker nahmen beim Spartan Race in Oberndorf (Tirol) teil und waren dabei im Spitzenfeld.

Erstellt am 20. September 2016 (03:18)
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Noch immer Freude. Trotz der Strapazen war Sabine Gastecker die Freude beim Spartan Race in Oberndorf anzusehen. Sie legte die drittschnellste Zeit über 17 Kilometer hin.

80 Hindernisse, 40 Kilometer und 2.850 Höhenmeter nahm sich Thomas Gastecker beim Spartan Race in Oberndorf (Tirol) über zwei Tage vor. Bei der „Trifecta“-Wertung absolvieren die Athleten drei Bewerbe.

Den Start machte dabei die „Beast“-Wertung mit 26 Kilometer gefolgt vom „Sprint“-Bewerb über sieben Kilometer. Am folgenden Tag stand der „Super“-Bewerb am Programm, wo nochmals 17 Kilometer zu absolvieren waren. Für Gastecker stand im Vordergrund, eine möglich gute „Beast“-Wertung einzuheimsen. Im ersten Viertel des Rennens kam er nicht über zwei Hindernisse, sodass sich Gastecker 30 „Straf-Burpees“ einhandelte.

Auf das Kitzbühler Horn hinauf überholte er dennoch seine Kontrahenten und lag zwischenzeitlich auf Gesamtrang acht. Zum Schluss musste er sich jedoch mit Krämpfen herumplagen und durfte abermals 30 „Straf-Burpees“ hinlegen. Dadurch blieb der zwölfte Gesamtrang. Nur 30 Minuten später ging es bereits weiter im Sprintbewerb.

Dabei war der HSV-Sportler froh ins Ziel zu kommen und belegte den 195 Gesamtrang. Am Folgetag lief der Purgstall den abschließenden „Super“-Bewerb und legte eine gute Zeit hin. Am Ende reichte es für Rang 37. In der „Trifecta“-Wertung bedeuteten alle drei Endergebnisse den herausragenden fünften Gesamtrang.

Sabine Gastecker nahm das „Super“-Rennen am Sonntag in Anspruch. In der Open-Wertung kam die Ausdauersportlerin gut zurecht und klatschte die drittschnellste Gesamtzeit über die 17 Kilometer hin.