Tennisverband und Teamcup-Crew in enger Kooperation. Geht es nach den Vorstellungen der Organisatoren um Stefan Koubek, dann soll der NÖ Teamcup als Ergänzung zur Meisterschaft für Belebung in Österreichs Tennisszene sorgen. Der NÖTV um Präsidentin Petra Schwarz sieht auch die Chance, dem Tennis mit dem NÖ Teamcup, der mit einigen Regeländerungen einhergeht, ein neues Gesicht zu verpassen. Um Terminkollisionen mit der Meisterschaft zu vermeiden, mussten letzte Woche aber noch Anpassungen vorgenommen werden. Bewerb sowie Nennschluss wurden um zwei Wochen nach hinten verschoben. Vereine können sich noch bis 24. Juli anmelden.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 16. Juli 2020 (18:06)
Stefan Hirn vom ÖTV-Wettspielausschuss, der für die Abwicklung des NÖ Teamcups sorgen wird, mit Stefan Koubek und Stefan Wisberger (Obmann des TC Ollersbach). Nennschluss ist jetzt am 24. Juli.
Claus Stumpfer

Tennis wird modern – dies kann man an den vielen verschiedenen Formaten sehen, die derzeit weltweit zur Austragung kommen. Ziel all dieser Formate ist es, die Sportart Tennis weiterzuentwickeln und zusätzliche Angebote für Vereine und Spieler zu schaffen.

Neben der bewährten und von über 400 Vereinen geschätzten Mannschaftsmeisterschaft in Niederösterreich, an der über 3.000 Teams teilnehmen, möchte der NÖTV sich den Trends der Zeit nicht verschließen und hat mit den Veranstaltern des NÖ Teamcups um Stefan Koubek und Ollersbachs Obmann Stefan Wisberger (die NÖN berichtete bereits) ein zusätzliches Angebot angenommen.

Der NÖ Teamcup wird über das EDV-System des NÖTV administriert, die Verantwortung bleibt aber auf Wunsch der Veranstalter bei diesen. Sonderregel, kurze Spielzeiten und Preisgeld für alle Sieger sollen die Attraktivität des Bewerbs steigern.

Schwarz: "Verband muss mit der Zeit gehen und neue Ideen ausprobieren"

Präsidentin Petra Schwarz hat mit dem Vorstand des NÖTV hier eine Lösung gefunden, um das Spielangebot für die NÖ Vereine zu ergänzen. „Die traditionelle und bewährte Mannschaftsmeisterschaft ist ein Fixpunkt in den Vereinskalendern und dort auch nicht wegzudenken“, sagt Schwarz, „aber man muss auch mit der Zeit gehen und neue Ideen ausprobieren und daher haben wir uns entschlossen, den Teamcup in Niederösterreich anzubieten.“

Durch intensive Zusammenarbeit zwischen dem Verband und dem Veranstalter wurde eine Möglichkeit geschaffen, diesen Bewerb nicht nur ITN-wirksam zu machen, sondern auch terminlich so zu koordinieren, dass es zu keinen Kollisionen mit der Mannschaftsmeisterschaft kommt.

Meisterschaftsverschiebungen sorgen für späteremn Cupbeginn

„Aller Anfang ist schwer. Speziell durch Corona mussten wir ständig die Termingestaltung anpassen. Durch laufende Rücksprache und Koordinierung mit dem Verband konnten wir aber auch diese Hürde stemmen“, lobt Wisberger, einer von vier Initiatoren des NÖ Teamcups, die Zusammenarbeit mit dem Verband. „Des weiteren wurde erst letzte Woche am Freitag die letzte Anpassung durchgeführt. Aufgrund wetterbedingter Verschiebungen in der Meisterschaft wurde der Bewerb sowie der Nennschluss jetzt um zwei Wochen nach hinten verschoben!“