Thiem nach Paris zurück in Wien. Im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien sprach Dominic Thiem nochmals über die Ereignisse in Paris. Und darüber, dass er sich auf die kurze Rasen-Saison und seine Heimturniere freut.

Von Otto Sibera. Erstellt am 11. Juni 2019 (16:46)
Otto Sibera
Bei der Pressekonferenz: Matthias Raftl, UniCredit Bank Austria, Dominic Thiem und Gregor Hofstätter-Pobst

Dominic Thiem hatte alles in die Waagschale geworfen, aber es reichte beim Finale nicht gegen den Sandplatz-König Rafael Nadal. Der 25-jährige Niederösterreicher lieferte Nadal vor allem in den ersten zwei Sätzen ein starkes zweites French-Open-Finale.

Thiem hatte freilich wegen der Wetterkapriolen der Vortage doch einen Nachteil. Der Lichtenwörther hatte mit dem Sieg im Fünf-Satz-Thriller gegen den Weltranglisten-Ersten viel Kraft gelassen.  Dennoch ist Thiem unter den vier besten Spielern der Welt. Er freut sich, so sagte er in Wien, auf die kurze Rasensaison und vor allem auf seine Heimturniere Kitzbühel (27. Juli bis 3. August) und Wien (21. bis 27. Oktober). 

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Dominic Thiem, UniCredit Bank Austria-Pressesprecher Matthias Raftl und Franz Müllner, Geschäftsführer MVM (Medien Veranstaltungen Management).

Wohl fühle er sich auf allen Belägen. In Wimbledon möchte er auf Rasen besser abschneiden als im Vorjahr, wo er verletzungsbedingt in der ersten Runde aufgeben musste. Er benötige keinen Mentaltrainer, so der österreichische Tennis-Star, weil er mit allen Situationen klarkomme. 

Zu Paris merkt Thiem allerdings an, dass er noch nie hat er bei solchen Wetterverhältnissen wie jenen im Halbfinale gespielt hat. Dabei kenne er den Wind ja von der Südstadt. Über die Komplimente von Thomas Muster, der gemeint hat, dass Dominic besser spiele als er in diesem Alter und über jenes von Rafael Nadal nach dem Match, freut er sich besonders.