Tschechien gegen Österreich ohne Cech und Rosicky. Österreichs Fußball-Nationalteam wird es am Dienstag im freundschaftlichen Länderspiel in Olmütz nicht mit den tschechischen Superstars Petr Cech und Tomas Rosicky zu tun bekommen.

Erstellt am 01. Juni 2014 (10:38)

Chelsea-Tormann Cech muss aufgrund einer Schulterverletzung derzeit rund zwei Monate pausieren. Arsenal-Mittelfeldspieler Rosicky hat nach einer überstandenen Grippe bereits seinen Urlaub angetreten. Teamchef Pavel Vrba hat lediglich einen Legionär in seinen international sehr unerfahrenen 18-Mann-Kader einberufen, Matej Vydra vom englischen Club West Bromwich. Die restlichen Spieler stehen allesamt in der tschechischen Liga unter Vertrag. So u.a. auch Jiri Fleisman, Lukas Hejda und Jan Kopic, die erstmals zum A-Team zählen.

Im Betreuerstab der Tschechen arbeitet ein alter Bekannter des ÖFB-Teams

Denn Karel Brückner, der von Juli 2008 bis März 2009 Österreichs Teamchef war, ist als Berater der tschechischen Nationalmannschaft tätig. Im tschechischen Oberhaus ("Gambrinus Liga") stand am Samstagabend die 30. und letzte Runde auf dem Programm, die Vorbereitungszeit der Tschechen auf das Länderspiel ist also sehr kurz.

Der Ligatitel ging überlegen zum zwölften Mal an Sparta Prag, der Traditionsclub ist gleich mit acht Kickern im tschechischen Aufgebot fürs Österreich-Match vertreten. Von Vizemeister Viktoria Pilsen stehen sechs Mann im Teamkader. Der international routinierteste Mann ist Angreifer Tomas Necid von Slavia Prag mit 26 Länderspielen und sieben Toren.

 

Antonin Panenka: "Der Mannschaft fehlt es an Qualität."

Kein Wunder, dass Ex-Rapidler Antonin Panenka übers aktuelle Team seiner tschechischen Heimat meint: "Unser Team ist schon längst nicht mehr so stark wie zu meiner Zeit oder später mit Spielern wie Pavel Nedved oder Karel Poborsky. Der Mannschaft fehlt es an Qualität." Der 65-jährige Europameister 1976 weiß, wie man Tschechien in Bedrängnis bringen kann. "Österreich muss gut organisiert stehen und dann schnelle Konter fahren. In der Abwehr haben wir große Probleme."