Rekord wird in der Wachau „wackeln“. Kenia-Rakete Geoffrey Rono will die Ein-Stunden-Schallmauer im Halbmarathon knacken.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 11. September 2018 (02:00)
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Bereit für die 21. Auflage des Wachau-Marathons: Paul Ambrozy (Wr. Städtische), Sportlandesrätin Petra Bohuslav, Organisator Michael Buchleitner, Franz Pruckner (NÖ Sparkassen).

2016 hat Peter Kirui Geschichte geschrieben. Mit einer Halbmarathonzeit von 59:53 Minuten blieb er als erster Mann in der Wachau unter der „magischen“ Ein-Stunden-Grenze. Diesen Rekord jagt heuer der aktuelle Kärnten-Sieger Geoffrey Rono.

„Ob die Bestmarke fällt, hängt von vielen Einzelfaktoren ab“, weiß Michael Buchleitner, der Mastermind hinter dem Wachau-Marathon, der am 23. September in seiner 21. Auflage über die Bühne geht.

Auch beim Publikum kommt der Halbmarathon bestens an. Über diese Distanz verzeichnete im Vorjahr nur der Vienna-City-Marathon mehr Starter.

Livestream auf Sportland.NÖ-Seite

„Mit einem Livestream auf unserer Sportland.NÖ-Seite werden wir heuer erstmals den Wachau-Marathon einem noch breiteren Publikum zugänglich machen“, freut sich Sportlandesrätin Petra Bohuslav.

Über die volle Marathondistanz will der Piestinger Wolfgang Wallner seinen Vorjahreserfolg wiederholen. „Ich würde mir wünschen, mit 53 noch so schnell zu sein wie er“, schmunzelt Buchleitner.

Wer in der Wachau die Laufschuhe schnürt, tut etwas für die gute Sache. Jeder Glockenschlag am Charity-Point zwei Kilometer vor dem Ziel bringt einen Euro für den guten Zweck. Als DJ im Einsatz: AMS-Chef Johannes Kopf, der in jungen Jahren im U4 aufgelegt hat.