Goodiebags & Regenponchos sind nicht mehr aus Plastik. Der WACHAUmarathon 2019 geht am 28. und 29. September erstmals am letzten September-Wochenende in Szene. Mit einem weiteren Riesenschritt zur Plastikvermeidung und neuen Maßnahmen in Richtung TeilnehmerInnenservice geht der WACHAUmarathon neue Wege.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 25. September 2019 (11:21)
Wolfgang Wallner

Bereits im November des Vorjahres war klar: Zwei große Leitveranstaltungen der Region können nicht am selben Wochenende stattfinden. Die Starnacht aus der Wachau musste aus koordinatorischen Gründen ein Wochenende nach hinten, auf das traditionelle WACHAUmarathon-Wochenende, verlegt werden. Organisatorisch wäre die Region hier an ihre Grenzen gestoßen.

„Die Verschiebung bedeutete für uns einen erheblichen Aufwand. Und doch haben wir uns dazu bereit erklärt. Da ziehen wir selbstverständlich an einem Strang mit unserem langjährigen Partner, dem Land Niederösterreich, mit dem es seit Jahren eine sehr intensive und gute Kooperation gibt“, so Veranstalter Michael Buchleitner. Dem schließt sich auch Sport- und Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav an: „Die Starnacht in der Wachau und der WACHAUmarathon sind zwei absolute Top-Ereignisse des niederösterreichischen Eventkalenders. Es freut mich, dass es uns mit der Terminverschiebung des WACHAUmara-thons auf den 29. September gelungen ist, eine Terminkollision zu vermeiden und jeder in den vollen Genuss dieser beiden Veranstaltungs-Highlights kommen kann.“

Nachhaltigkeit rückt in Vordergrund

Weiterhin engagiert in Richtung Nachhaltigkeit. Dank der Unterstützung der Sponsorpartner Niederösterreichische Sparkassen und Wiener Städtische Versicherung wird es beim WACHAUmarathon keine Goodiebags und Regenponchos aus Plastik mehr geben. Bezüglich Transport war der WACHAUmarathon bereits bisher umweltschonend aufgestellt: Der Transport zu den Startorten ist organisiert und in den Startpreis inkludiert. Die Flotte der Begleitfahrzeuge besteht zu guten Teilen aus emissionsfreien E-Fahrzeugen von Partner Autohaus Birngruber. Einer der Umweltsünder bei Laufveranstaltungen, die Zeitnehmungschips, sind „grün“, sprich wiederverwendbar und werden nach dem Rennen eingesammelt. Ebenso bereits vor einigen Jahren wurden Plastikbecher an den Versorgungsstationen durch Pappbecher ersetzt.

2017 ließ man den Goodiebags eine Doppelfunktion – Goodiebag ist gleichzeitig Kleidersackerl – zukommen. Auf diese Weise sparte man bereits rund 10.000 Plastiksäcke ein. Dieses Jahr hat man, gemeinsam mit den Partnern Erste Bank Sparkassen und Wiener Städtische Versicherung, einen weiteren großen Schritt getan: Alle Start- und gleichzeitig Kleidersackerl sowie alle Regenponchos bestehen aus Produkten, die kompostierbar sind.

„Wir möchten als Laufveranstalter step by step unseren ökologischen Fußabdruck verbessern."Michael Buchleitner

„Wir möchten als Laufveranstalter step by step unseren ökologischen Fußabdruck verbessern. Wenn wir mit den neuen Produkten gut zurechtkommen, werden wir sie natürlich auch bei unseren anderen Laufveranstaltungen einsetzen. Dass unsere Partner hier mit uns kompromisslos an einem Strang ziehen, ist fantastisch und erleichtert die Sache ungemein“, so Michael Buchleitner.
Mit dem eigens entwickelten Versicherungsschutz, der im Falle einer Absage der Veranstaltung die Rückerstattung des Startgeldes garantiert und der gleichzeitig eine Ein-Tages-Un-
fallversicherung ist, hat man weitere Maßnahmen in Richtung LäuferInnen-Service gesetzt.

Sportlich steht neuerlich die Halbmarathondistanz im Fokus. Im Vorjahr konnte die Kenianerin Perendis Lekapana die über 15 Jahre alte Damen-Bestmarke von 2003 mit einer Zeit von 69.21 übertreffen. Bei den Herren steht im Halbmarathon-Bewerb die Bestzeit aus 2016 zur Disposition, aufgestellt von Peter Kirui, der mit 59.53 einen Meilenstein setzte und als erster Läufer in der Wachau unter einer Stunde blieb. Mit Topzeiten auf der Halbmarathondistanz, der tra-ditionell am stärksten besetzten Distanz in der Wachau, will man vor allem international den Fokus auf den WACHAU-marathon richten. Im Mittelpunkt steht jedoch der Genuss für Hobbyläuferinnen und -läufer beim weinmaligen® Lauf durchs Weltkulturerbe.