11. Mostiman: Die Krise brachte Topleute. Internationale Athleten gaben sich in Wallsee ein Stell-Dich-Ein.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 29. Juli 2020 (02:50)

Die Erleichterung war nicht nur den Athleten nach den Anstrengungen ins Gesicht geschrieben. Auch das Veranstalterteam rund um Bernhard Keller und dem RATS Amstetten hatten ihre eigenen Triathlon hinter sich. Aber: Wo ein Wille, da auch ein Weg.

Aufgrund der Coronakrise stand hinter dem 11. Mostiman lange Zeit ein großes Fragezeichen. Doch die zahlreichen Stunden Vorbereitungen und Sitzungen haben sich ausgezahlt. „Es war eine besondere Vorbereitung. Aber wir haben es geschafft“, freut sich Keller. Zwar war aufgrund der Auflagen ein neuer Starterrekord nicht zu erwarten, doch qualitativ waren dafür Topleute aus Europa mit am Start. Bereits bei der österreichischen Staatsmeistershaft über 750 Meter Schwimmen, 19 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen ging der Sieg an den Norweger Kristian Blummenfelt (54:02,05 Minuten) vor dem Deutschen Simon Henseleit (54:43,20 Minuten).

Auf dem dritten Rang und damit Staatsmeister kam Alois Knabl aus Telfs. Bei den Damen ging der Staatsmeistertitel überlegen an Therese Feuersinger, die unter einer Stunde blieb. Die Zweitplatzierte Lisa Perterer kam nach 01:01:30 Stunden ins Ziel. Feuersinger holte sich auch die Staatsmeisterschaft im Team.

Niklas Keller auf dem zweiten Klassenrang

Eine Talentprobe gab auch wieder Niklas Keller ab. Mit 1:01,6 Stunden sprang am Ende Rang zwei bei den Junioren raus. Am Sonntag folgte der 11. Mostiman. Dabei mussten die Athleten 1,5 Kilometer Schwimmen, 38 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. Dabei entwickelte sich ein Dreikampf zwischen Paul Ruttmann, Michael Weiss und Maximilian Hammerle. Der Linzer Ruttmann setzte sich in 1:48,44,85 Stunden durch. Michael Weiss gelang zumindest der zweite Rang. Hammerle landete auf Rang drei. Harald Maderthaner von der Sportunion Waidhofen/Ybbs kam mit 2:03;09,80 Stunden auf den achten Rang und damit unter die Top-Ten.

Bei den Damen ging der Sieg in den hohen Norden. Die Schwedin Caroline Larsson gewann in 2:11:39,60 Stunden. Carolina Sandhofer vom Veranstalterteam kam sieben Minuten später ins Ziel und erreichte noch den sechsten Rang. Auf Platz acht beendete den Mostiman Lucia Resch. Bei der verkürzten Strecke des Supaman sicherten sich David Pawlikbei den Herren und Viktoria Kneissl bei den Damen den Sieg.