Erstellt am 17. Juni 2013, 11:04

Wiener Neustadt holt Witteveen. Tipp3 Bundesliga / Wochenlang war der Stürmer St. Pöltens erste Wahl, jetzt unterschrieb er beim Bundesligisten.

Neustadt-Neuzugang: David Witteveen (l.). Foto: APA/Kruh  |  NOEN, APA/KRUGFOTO
Von Peter Gruber und Bernhard Garaus

Ruhig, aber konsequent – Wiener Neustadt legt weiter sein Kader-Puzzle. Und hat am Wochenende einen Eckstein gefunden: David Witteveen kommt aus Grödig. Für die Salzburger hat der Stürmer in der letzten Erste Liga-Saison 17 Tor erzielt. Ganz oben auf dem Wunschzettel war der 28-Jährige zuletzt auch beim SKN St. Pölten gestanden, wochenlang war über eine Verpflichtung spekuliert worden. Nach Stefan Stangl war Witteveen der zweite Neustädter Neuzugang vergangene Woche. Der 21-jährige Linksverteidiger Stangl kommt von Sturm Graz, war zuletzt aber an Horn ausgeliehen.

Noch nicht einigen konnte sich Wiener Neustadt hingegen mit Kapitän Peter Hlinka und Flügelflitzer Christoph Martschinko. „Es wird weiter verhandelt“, meint Sport- und PR-Manager Günter Kreissl zu den Gesprächen mit dem 34-Jährigen und dem U19-Teamspieler.

Admira will Trainerfrage in den nächsten Tagen beantworten

In der ersten Trainingswoche hatte Wiener Neustadt außerdem einige Testkandidaten zu Gast, überzeugen konnten insbesondere Marco Köfler (zuletzt Innsbruck), Marco Angeler (Sollenau) und Michael Perlak von Austria Salzburg.

Bei Admira Wacker leitete nach dem Abgang von Didi Kühbauer vergangene Woche dessen bisheriger Co. Manfred Nastl interimistisch das Training, assistiert von Amateure-Coach Oliver Lederer. Sie dürften auch am Dienstag auf der Bank sitzen, allerdings soll die Trainerfrage in den nächsten Tagen endgültig beantwortet werden. Dass, wie kolportiert, Lederer auf Dauer zu den Profis aufrückt, ist unwahrscheinlich – die noch fehlende Trainerlizenz ist dabei ein Hemmschuh.

Deutlich weiter ist man in der Südstadt mit dem Kader. Stephan Zwierschitz – Heimkehrer vom SKN St. Pölten– wurde vergangene Woche offiziell vorgestellt. „Damit sind unsere Planungen zu 99 Prozent abgeschlossen“, meint Manager Alexander Friedl.