Wr. Neustadt gegen Kapfenberg nur 1:1. Wiener Neustadt hat am Samstagabend im Heimspiel der 24. Fußball-Bundesliga-Runde gegen Kapfenberg nach 1:0-Pausenführung nur ein 1:1 erreicht. Die Tore erzielten Mirnel Sadovic (32.) bzw. Dieter Elsneg (71.).

Erstellt am 05. März 2011 (21:31)
Damit gelang Kapfenberg nach zuletzt vier Niederlagen en suite gegen die Niederösterreicher wieder ein Punktgewinn. In der Tabelle blieb Wiener Neustadt Fünfter, die Steirer sind weiterhin Achter.

Nach längerer Abtastphase nahm die Partie vor 1.800 Zuschauern erst nach knapp 20 Minuten Fahrt auf, zunächst mit Vorteilen für die Gäste. So vereitelte Wr.-Neustadt-Verteidiger Kostal mit letztem Einsatz einen Stanglpass von Felfernig (20.), und Kapfenbergs Solospitze Alar scheiterte mit einem Kopfball aus kurzer Distanz an Schlussmann Fornezzi.

Die Hausherren nutzten dagegen gleich ihre erste Chance: Nach einem Eckball von Simkovic setzte sich Reiter am langen Eck durch und köpfelte ideal in die Mitte zu Sadovic, der im Fallen aus kürzester Distanz die Führung besorgte.

Die Kapfenberger waren deshalb in der Hälfte zwei zu mehr Offensive gezwungen und hatten auch drei dicke Möglichkeiten auf den Ausgleich. Zunächst verzog Gucher bei einem Schuss aus der Drehung im Strafraum (53.), dann verfehlte ein Fukal-Schuss sein Ziel nur knapp (54.), und zu guter Letzt landete ein Heber von Alar über Fornezzi an der Latte (56.).

Doch in Minute 71 war der Bann gebrochen, auch weil die Neustädter nach der Pause viel zu lasch und ideenlos agierten: Nach einem Gestocher im Strafraum erzielte Elsneg mit einem satten, abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze den hochverdienten Ausgleich. Im Finish rettete Kapfenberg-Schlussmann Raphael Wolf bei einem Aigner-Kopfball aus kurzer Distanz in extremis (92.).

Damit genügte das erste Tor der Kapfenberger nach der Winterpause für den ersten Punktgewinn im Frühjahr. Der Vorsprung der Steirer auf Tabellenschlusslicht LASK Linz beträgt somit weiter beruhigende 13 Zähler.

Wr. Neustadt-Trainer Peter Schöttel: "Wir hätten einfach besser Fußball spielen müssen. Das war kein gutes Spiel von uns, phasenweise hatte es den Anschein, die Mannschaft hätte Angst vor dem Gewinnen. Erst in der letzten Viertelstunde nach der Hereinnahme von Kolousek ist es bessergegangen."