Chance für Dragons?. Fürstenfeld droht der Lizenzentzug in der ABL: St. Pölten könnte nachrücken. Speiser und Bauch bleiben.

Von Manuel Burger. Erstellt am 21. Juli 2014 (09:55)
NOEN, Ing. Wolfgang Mayer
Der Kapitän geht nicht von Bord. Martin Speiser (l.) hält St. Pölten die Treue. Die Fürstenfelder (r.) bangen.

Die Bombe im heimischen Basketball ist geplatzt! Über die Fürstenfeld Panthers wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet, laut dem Österreichischen Verband Creditreform haben die Steirer Rückstände bei der Gebietskrankenkasse.

Nun droht auch der Lizenzentzug. Bis 31. Juli hat der Verein Zeit, bei der Liga sämtliche Verbindlichkeiten lückenlos offenzulegen und den Nachweis zu erbringen, dass diese Verbindlichkeiten abgedeckt werden können.

Bei Lizenzentzug könnte Mattersburg, als zweitplatziertes Team der Relegation, schon im August nachrücken. Falls die Burgenländer abwinken, käme St. Pölten zum Zug. Am Montag wird in einer Vorstandssitzung beraten. Jubelstürme gibt es in St. Pölten über die mögliche Chance aber keine.

Wer packt die Chance beim Schopf? 

„Die Verträge mit Spielern (die Routiniers Martin Speiser und Andreas Bauch bleiben, Anm. d. Red.) und Sponsoren sind für die zweite Liga abgeschlossen“, schildert Sportdirektor Hubert Schreiner, der den Faktor „Zeit“ als echtes Problem sieht.

Schreiner möchte der Sitzung nicht vorgreifen, hat aber eine Meinung: „Hände weg von der ersten Liga. Wir haben spielerisch und finanziell nicht die Voraussetzungen dafür.“ Eine erneute Erstligasaison mit Niederlagenserien soll es nicht mehr geben …