Pielachtaler Tischfußballer beim Heimturnier stark

Erstellt am 18. Jänner 2023 | 02:09
Lesezeit: 3 Min
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Im Einzelbewerb der Herren siegte Kevin Hundsdorfer (Mitte) vor Stefan Burmetler (r., beide TFC Pielachtal) und dem Deutschen Julian Wortmann.
Foto: Gerhard Hackner
240 Teilnehmer aus zwölf Nationen waren beim Welttour-Turnier zu Gast. Die Spieler des TFC Pielachtal waren sehr erfolgreich.
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Eine Veranstaltung der Superlative war das 1. Austrian Leonhart Open in der Kirchberghalle. Beim ersten Turnier der ITSF Welttour 2023 nahmen 240 Topspielerinnen und -spieler aus Österreich und zwölf Nationen teil. Die Veranstaltung war als Masters und damit als punktestarkes Turnier gelistet.

Die Lokalmatadore vom TFC Pielachtal konnten gut die Hälfte aller Bewerbe für sich entscheiden, obwohl neben den besten Aktiven aus Österreich auch TStars aus Deutschland, Ungarn, Polen, Frankeich, Italien, Schweiz, Tschechien, Litauen, England, Bulgarien, Türkei, Slowenien und der Slowakei am Start waren.

„Das war das größte Turnier in Österreich neben dem Galando-Event und die Teilnehmer aus zwölf Nationen haben rund dreihundert Nächtigungen in die Region gebracht.“  Obmann Thomas Wagner

Im Herreneinzel ging trotz starker Konkurrenz (138 Starter) Kevin Hundsdorfer als Sieger hervor. Den zweiten Platz belegte Stefan Burmetler (beide TFC Pielachtal). Dritter wurde Julian Wortmann aus Deutschland. Beim Herren-Doppelbewerb gingen Daniel Burmetler (TFC Pielachtal) und Benjamin Willfort (Graz) als Sieger hervor. Bei den Damen siegte mit My-Linh Tran aus Hamburg die derzeit beste Tischfußballerin der Welt. Zweite wurde Veronika Mincheva aus Bulgarien vor Michaela Klaß aus Hannover.

Heimische Siege gab es auch in den Mixed- und Classic-Bewerben sowie im Junioren-Einzel und -Doppel konnten die Dirndltaler groß auftrumpfen

Für die perfekte Organisation sorgte der Tischfußballclub Pielachtal mit Obmann Thomas Wagner und seinem Team. „Das war das größte Turnier in Österreich neben dem Galando-Event und die Teilnehmer aus zwölf Nationen haben rund dreihundert Nächtigungen in die Region gebracht“, berichtet er. Stolz ist er aber auch auf die großartigen Erfolge seiner Spieler.

Bei der Tischwahl verzichtete Wagner auf den Heimvorteil. „Wir haben das Turnier auf Leonhart-Tischen gespielt, die überwiegend inden Nachbarländern verwendet werden. Darum sind so viele Teilnehmer aus dem Ausland gekommen. Trotzdem hat sich unser heimisches Team toll durchgesetzt.“, erzählt er. „Die Spielerinnen und Spieler aus dem In- und Ausland zeigten sich zudem mit der Organisation und mit dem Ambiente in der Kirchberghalle sehr zufrieden waren“, ergänzt Präsident Andreas Fercher vom Tischfußballbund Österreich.