Der Angriff ist gefordert. FC PURKERSDORF / Die Offensivspieler müssen gegen Erzrivale Tulln endlich in Schwung kommen. System bleibt unverändert.

Erstellt am 18. August 2011 (07:37)

VON CLAUS STUMPFER

Auch wenn das Auftaktspiel in Lassee 0:2 verloren gegangen ist, hält Purkersdorfs Trainerteam Christian Heidenreich und Peter Grechtshammer sicher am System fest. „Wir haben unser Konzept, das wir auch in der Vorbereitung durchgezogen haben und daran werden wir wegen einer knappen Niederlage sicher nichts ändern“, stellte Heidenreich klar, der gerade im defensiven Bereich auch keinen Handlungsbereich hat.

Etwas Kopfzerbrechen bereitet ihm allerdings die Ladehemmung im Angriff. Da scheint die Abstimmung noch nicht hundertprozentig perfekt zu sein, die Laufwege noch etwas unkoordiniert. Dabei treten sich gerade im Angriff noch immer hochkarätige Spieler auf die Zehen.

Wer Offensiv beginnen darf,  ist immer ein Fragezeichen

 

Gegen Lassee auch Kevin Dzieza zunächst auf der Bank Platz nehmen, ehe dann Florian Messner für ihn Platz machte. Dazu gibt es offensiv noch Kukla, Majic und Köhler, aber auch Youngsters wie Johannes Windbichler. „Unser System steht unverrückbar, aber wir beobachten natürlich genau die Formkurven der einzelnen Spieler“, ist Heidenreich in ständiger Beratung mit Peter Grechtshammer, seinem Partner im Coachingteam. Eines ist positiv: „Fit sind vor dem Spiel gegen Tulln alle.“

Das wird auch nötig sein, denn die hochkarätig verstärkten Tullner präsentierten sich in der ersten Runde in Form. Scheiblingkirchen wurde mit 4:1 deklassiert, obwohl die erste Halbzeit für die Kleer-Schützlinge noch gar nicht nach Wunsch gelaufen war. Die Gäste gingen durch einen Tausendguldenschuss ins Kreuzeck in Front (38.). Kleer stellte auf 4-4-2 um, brachte Christoph Wally für Patrick Novak. Die Mannschaft hielt das Tempo hoch, kurz nach Seitenwechsel stellte Oztürk auf 1:1 (52.) und Tulln wurde immer stärker. Pollack und „Joker“ Wally mit zwei weiteren Toren stellten den Endstand her.

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