Derby weist den Weg. Klosterneuburg kämpft um Anschluss an die Spitze. Für Gablitz geht‘s um entscheidende Zähler gegen den Abstieg.

Von Peter Lachnit und Wolfgang Wallner. Erstellt am 28. Oktober 2014 (16:31)
Zu kurz gekommen. Gegen Lassee gab's für Gernot Brauchart & Co. nichts zu holen. Oliver Zens (r.) und seine Kollegen entführten mit einem glatten 4:0-Erfolg drei Punkte aus Gablitz.
NOEN, Romeo Felsenreich

SG KLOSTERNEUBURG - GABLITZ, FREITAG, 20 UHR. Ein richtungsweisendes Derby steht an. Mit zwei Siegen en suite haben die Klosterneuburger Tuchfühlung zur Spitze aufgenommen, Gablitz dagegen steckt nach zwei deutlichen Niederlagen in einer „Mini-Krise“. Dementsprechend großen Respekt zeigt Gablitz-Coach Stefan Gogg vor dem Derby-Gegner: „Klosterneuburg hat einen guten Lauf, das wird eine schwierige Aufgabe für uns.“

Zumal die Gäste nicht in Bestbesetzung auflaufen können. Stefan Zorzi fällt verletzungsbedingt ohnehin für den Rest der Herbstsaison aus. Martin Zorzi muss nach Gelb-Rot am Sonntag zuschauen, ebenso Niklas Pietrzak – dank der fünften gelben Karte. „Man darf nicht vergessen, dass wir als Aufsteiger in der neuen Liga nicht die gleichen Ansprüche stellen darf wie in der Vorsaison“, erklärt Gogg. Der Kurs Richtung Klassenerhalt stimme, findet der Gablitzer.

SG Klosterneuburg Trainer Kurt Castek: „Ich weiß, dass Gablitz zwei sehr wichtige Spieler fehlen. Dennoch werden wir in diesem Derby den Gegner nicht unterschätzen. Angeschlagene Mannschaften können sehr gefährlich sein. Aber ich denke, mein Team ist inzwischen bereit, in jedem Spiel das Beste zu geben“. Ob Duit wieder an Bord ist, wird sich weisen - im Klosterneuburger Krankenhaus bekam er eine Woche Sportverbot.

Nach dem Derby haben die Gablitzer nur einen Tag Pause, ehe man Laa an der Thaya empfängt (Sonntag, 14 Uhr). „Da geht‘s um Big Points gegen einen direkten Konkurrenten“, weiß Gogg.