Gelungener Auftakt. Pressbaums Jakob Sorger kehrte vom ersten U-19-Turnier der Saison mit einem Medaillensatz aus Kärnten heim.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 30. September 2014 (14:09)
Lisa Pottendorfer und Tobias Wachsenegger haben bewiesen, dass sie über den Sommer hart arbeiteten.
NOEN, privat
Klagenfurt war Austragungsort des ersten österreichischen U-19-Ranglistenturniers. Lisa Pottendorfer, Tobias Wachsenegger und Jakob Sorger waren für den ASV Pressbaum am Start. Und „Routinier“ Sorger kehrte mit einem kompletten Medaillensatz aus Kärnten heim.

Toller Lauf nach Anlaufschwierigkeiten

Dabei hatte es für den Pressbaumer im Mixed mit Partnerin Laura Demmeleyer gar nicht vielversprechend begonnen. Schon im ersten Spiel mussten die Favoriten drei Matchbälle abwehren, ehe sie sich doch noch in die nächste Runde retteten. Dann ging es aber bis ins Finale problemlos weiter. Im Endspiel unterlagen Sorger/Demmelmayer in zwei knappen Sätzen Kremml/Fenkart aus Vorarlberg.

Im Doppel ging es für Sorger mit Dauerpartner Philip Drexler (Graz) ohne Satzverlust ins Finale. Dort galten sie gegen Fink/ Ploberger (Wien/OÖ) eher als Außenseiter, doch mit 21:15, 21:17 lieferten sie die Überraschung des Turniers, holten Gold im Herrendoppel.

Im Einzel war nach zwei ungefährdeten Siegen wieder Felix Fink der Gegner von Sorger und der Pressbaumer musste sich klar geschlagen geben. Beim Spiel um Platz drei gab dann Sorgers Gegner w.o., sodass der Medaillensatz am Ende komplett war.

„Die Leistungen waren ansprechend“

Pottendorfer/Wachsenegger konnten im Mixed gemeinsam im ersten Spiel den ersten Satz gewinnen. „Leider schlichen sich in der zweiten Hälfte des zweiten Satzes aber kleine Fehler ein“, musste Coacj Werner Langthaler zusehen, wie der zweite und in Folge auch der dritte Satz verloren gingen.

In den Doppelbewerben war für Pottendorferin mit Sabina Anibas (Krems) und Wachsenegger mit Simon Hundsbichler (Wien) in Runde eins Endstation. Im Einzel konnten beide jeweils ein Spiel gewinnen.

„Die Leistungen waren ansprechend und im Vergleich zur vorigen Saison konnte man erkennen, dass über den Sommer gut trainiert wurde“, fand Langthaler lobende Worte für den Nachwuchs.