In Kolumbien gelandet. FUSSBALL / Für Purkersdorfs Georg Teigl und das österreichische Nationalteam beginnt am Freitag die U-20-Weltmeisterschaft.

Erstellt am 27. Juli 2011 (07:23)
VON CLAUS STUMPFER

Es war eine beschwerliche Reise, die der Purkersdorfer Georg Teigl am Freitag hinter sich gebracht hat. Einen ganzen Tag sind er und seine Teamkollegen vom U-20-Nationalteam ins WM-Gastgeberland Kolumbien unterwegs gewesen. Auf Wunsch von Teamchef Andreas Heraf sollten die ÖSV-Jungkicker dabei auch nicht schlafen, um danach den Jetlag leichter verarbeiten zu können. „Letztlich haben aber alle Spieler die Anreise gut überstanden und wir sind auch mit Gepäck angekommen“, fand die Odyssee mit mehrmaligem Umsteigen für Teigl und Co am Ende doch ein gutes Ende.
„Schon beim Aussteigen aus dem Flugzeug machten wir sofort mit der hohen Luftfeuchtigkeit Bekanntschaft, und ohne Aircondition ist es wirklich fast unerträglich“, erzählt der Red-Bull-Kicker, der im letzten Moment noch auf den WM-Zug hatte aufspringen können.

Tolles Quartier bietet beste Vorbereitungsmöglichkeiten

Das Hotel in Cartagena erwies sich dann aber als feudale Unterkunft direkt neben dem Meer. „Sie bietet beste Möglichkeiten, um zu trainieren und zu regenerieren, also hätten wir im Falle einer schlechten Leistung sicher keine Ausrede“, verschwendet Teigl aber an schlechte Leistungen ohnehin keinen Gedanken. „Dringlichstes Ziel ist es, dass wir uns an die Hitze gewöhnen!“
Wer im ersten Spiel der Weltmeisterschaft am Freitag gegen Panama beginnen wird, ist völlig offen, da der Teamchef seine Startelf noch nicht bekannt gegeben hat. „Er hat gemeint, dass er sich die Trainingsleistungen genau anschauen will, um dann zu entscheiden“, ist Teigl guter Dinge dabei zu sein.
Er brennt jedenfalls bereits darauf, dass es endlich losgeht. Ein Sieg über Panama ist auch für ihn Pflicht. „Unser Trainer stellt uns genau auf den Gegner ein und dann wird das klappen!“