Erstellt am 11. Januar 2017, 05:01

von Wolfgang Wallner

Czerny startet durch. „Heimsieg“ gibt dem Purkersdorfer Triathlonspezialisten Rückwind für ein neues Sportjahr, das das alte noch toppen soll.

In der alten Heimat. Sebastian Czerny gewann in der Vorwoche den Purkersdorfer Silvesterlauf. Nun geht‘s nach Südafrika.  |  NOEN, privat

Nach diesem Jahr noch einen draufzusetzen, fällt nicht leicht. Der Purkersdorfer Sportstudent Sebastian Czerny (28) ist in Niederösterreichs Duathlon- und Triathlonszene die Nummer eins. Mit Laufeinsätzen in der Heimat überbrückt er die Pause – durchaus mit Erfolg. Beim Silvesterlauf in Purkersdorf war Czerny mal wieder nicht schlagen. „Jetzt geht‘s bald wieder nach Südafrika“, freut sich der Niederösterreicher, „nach den Schneetagen in Österreich ist das eine willkommene Abwechslung.“ Im südafrikanischen Triathlon-Mekka Stellenbosch bereitet sich Czerny auf die neue Saison vor.

„2016 war alles in allem ein tolles Sportjahr für mich“, kann Czerny auf drei Einzelsiege bei österreichischen Meisterschaften zurückblicken (Sprint- und Halddistanz-Triathlon sowie Aquathlon) und einmal Silber (Duathlon Einzel). Außedem gab es für ihn in Teambewerben zwei Goldene (Tri-Halb und Aquathlon) und zwei Silberne (Tri-Sprint und Duathlon).

Nur mit seinem deutschen Klub „TriFinish Münster“ in der Bundesliga setzte es zum Saisonabschluss einen Tiefschlag. Den Czerny erst einmal verdauen musste. „Ich bin mir bewusst geworden, dass ich im Triathlon-Niemandsland unterwegs bin“, kommentiert der Purkersdorfer den enttäuschenden 18. Rang, „einige Wochen lang hatte ich Selbstzweifel.“ Die nun endgültig überwunden sind.