Pressbaum holt Cup bei den Zweierherren. Crunch-Time für die Spieler des ASV Pressbaum. Im Kreiscup-Finale waren alle am Rande der Erschöpfung.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 06. September 2017 (02:39)
Die Pressbaumer Alex Haupt-Buchenrode, Paul Eisenmagen, Swen Groß, Felix Russo und Mannschaftsführer Stephan Burian mit ihren Herzogenburger Konkurrenten im Kreiscup.
NOEN, privat

Nach sehr guten Spielen im heurigen Kreiscup hatte sich der ASV Pressbaum auch gute Chancen im Finale Klasse Herren 2 gegen die Einsermannschaft Herzogenburgs ausgerechnet. Doch gab es widrige Umstände. Nicht das Wetter, auch nicht Verletzungen, aber das Spielpensum aufgrund des gleichzeitig stattfindenden großen Wienerwaldturniers auf der Anlage des ASV Pressbaum, drohte für die ASV-Spieler zum Stolperstein zu werden. „Aber wir haben das Problem großartig gemeistert“, freut sich Sportwart Swen Groß.

So durfte der Youngstar Paul Eisenmagen am Samstag in der Früh ein Dreisatzmatch gegen Fabian Lipp in der Vereinsmeisterschaft spielen und am Nachmittag ein Dreisatz-Einzel mit Flo Gugerei im Cup.

Haupt-Buchenrode war wieder Matchwinner

Wie immer zeigte Alexander Haupt-Buchenrode gegen Andreas Lustik sein geniale Klasse im Einzel. Stephan Burian hatte Benjamin Nadlinger gut im Griff und Felix Russo wuchs im letzten Spiel der vier Einzel über sich hinaus, konnte aber Maximilian Schett nicht bezwingen. Stand nach den Einzeln — 3:1. „Ein guter Zwischenstand“, war groß danach schon deutlich zuversichtlicher.

Doch Eisenmagen war erschöpft — Konsequenz: Ein Antreten im Doppel wurde für ihn unmöglich. Somit musste der „lange alte“ (Eigendefinition) Doppelspieler Groß selbst ran. Den entscheiden letzten Punkt zum finalen 4:2 setzte wieder einmal Haupt-Buchenrode, diesmal mit Groß im Doppel im Champions Tie Break.

Das Aufstiegsspiel am Sonntag gegen St. Aegyd war dann die nächste Hürde. Die Kraft reichte zur raschen 5:1-Führung nach den Einzeln, aber alle drei Doppel wurden verloren. „Trotzdem reichte es für einen 5:4-Sieg und die Aufstiegschance ist weiter angewachsen“, freut sich Groß.

Am nächsten Wochenende geht es gegen Wilhelmsburgs Einserherren. „Der nächste harte Brocken“, weiß Groß.