Wienerwald Beachcup stand im Zeichen der Hitze. Am Samstag machte der Cup der fünf Wienerwaldgemeinden bei großer Hitze in Purkersdorf Station.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 28. Juli 2021 (00:51)
440_0008_8137758_purs30beach_action_finale.jpg
Alexander Csekö/Fabian Kinzl (l.) kannten mit ihren Gegnern keine Gnade. Auch das Finale war eine eindeutige Angelegenheit.
NOEN

Alexander Csekö gilt als größtes Nachwuchtalent unter den Purkersdorfer Volleyballspielern bei der Union. Am Samstag bestätigte er das beim Turnier anlässlich des Wienerwald Beachcups in seiner Heimatstadt auf eindruksvolle Art und Weise. Zusammen mit seinem Partner Fabian Kinzl gewann er das Turnier in Purkersdorf nicht nur, sondern die beiden demolierten ihre gegner förmlich. Selbst im Finale ließen sie Andi Wassiluk und Mario Schwarzinger nicht den Funken einer Chance.

Es war eine eindrucksvolle Dominanz, welche die beiden Sieger den ganzen Tag lang bei all ihren Spielen an den Tag legen konnten. „Trotz des enormen Tempos in ihrem Spiel, mussten sie auch der großen Hitze in keiner Phase Tribut zollen“, zeigt auch Cuporganisator Albrecht Oppitz großen Respekt vor der Leistung.

Etwa anders sah es bei den unterlegenen Teams aus. „Vor allem die beiden Semifinalteams stöhnten unter der Sonne, für sie war sie am Ende doch zu groß und so verzichteten sie aus gesundheitlichen Gründen auf die Austragung des Spiels um Platz drei“, schildert der Purkersdorfer Sportstadtrat. Nach der Entscheidung der Turnierleitung wurden beide Teams als Vierte gewertet, Punkte für den dritten Patz wurden in der Cupgesamtwertung nicht vergeben.

Die positive Überraschung des Turniers war die Purkersdorfer Mannschaft Foroud und Manuel Farghadan. Vater und Sohn kämpften sich auf den fünften Platz.

Mixedbewerb fand diesmal nicht statt

Der Mixed-Bewerb fand diesmal nicht statt, denn es hatten sich nur zwei Mannschaften angemeldet. „Bei uns muss es für einen Bewerb drei meldungen geben“, erzählt Oppitz, der damit selbst um seinen Start umfiel, den er zählte mit Partnerin Manuela Farghadan zu einem der beiden genannten Teams fürs Mixed. Philipp Schuschnig und Steffi Ludwig entschlossen sich bei den Herren mitzuspielen und belegten dort den neunten Platz unter zehn Teams.