Schlintner mit tollem Weltcupdebüt. Der 21-jährige Purkersdorfer Alexander Schlintner stürzte sich am zweiten Weltcupwochenende in Sigulda erstmals mit seinem Skeleton bei einem Weltcupbewerb den Eiskanal hinunter — Rang 14! Beierl wird im Zweierbob Vierte.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 02. Dezember 2020 (01:32)
Alex Schintner hat sich Platz im Nationalteam erkämpft.
privat

Der 21-jährige Purkersdorfer Alexander Schlintner feierte seine Weltcuppremiere und hatte einen durchaus gelungenen Auftritt auf der schweren Bahn im lettischen Sigulda.

Nachdem er am ersten Rennwochenende noch gefehlt hatte, wurde der Youngster vom Team Teigl für das zweite wegen der Corona-Pandemie nachnominiert. Und bei seinem ersten Weltcupstart von insgesamt 19 Athleten belegte er den passablen 14. Rang.

„Alex war besonders am Start schneller als die österreichische Nummer eins, Florian Auer, die als Elfter auch nur um 19 Huntertstel schneller im Ziel war. Die Startzeit von Schlintner betrug starke 4,69 Sekunden. Das freut vor allem Kurt Teigl, denn Schlintner hat seinen Lebensmittelpunkt wegen des Skeletonsports zwar nach Innsbruck, an die Bobbahn in Igls verlegt, trainiert aber auch immer wieder mit seinem Mentor Teigl in Weinburg und im Olympiazentrum St. Pölten. „Leider hat Alex im zweiten Run im unteren Bereich eine noch bessere Platzierung vespielt“, erzählt Teigl.

Neben den Skeletonis bestritten auch die Bobsportler ihr zweites Weltcup-Wochenende in Sigulda, wobei allerdings das Duo Beierl/Onasanya den zweiten Platz der Vorwoche nicht ganz betsätigen konnten. Sie belegten nach doch etwas fehlerhaften Fahrten (im 2. Lauf verlor Beierl in Kurve 13 nach einem Bandenaufprall ihr Helmvisier und raste im Blindflug ins Ziel) den vierten Gesamtrang hinter drei deutschen Schlitten.

Nun geht es zurück nach Österreich, wo ab 10. Dezember zwei Weltcuprennen in Igls am Programm stehen.