Mikulan erstmals im ÖTV-Team. Purkersdorferin durfte mit dem ÖTV-Kader zum U-16-Teamcup im russischen Kasan mitreisen. Auch ohne Sieg eine tolle Erfahrung.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 21. Februar 2018 (00:40)
NOEN, ÖTV
Daniela Glanzer, Anna Gröss und Nicole Mikulan wurden beim U-16-Teamcup in Kasan von ÖTV-Damen-Touringcoach Bernd Wetter betreut.

Nicole Mikulan zählte im Vorjahr zu den Besten ihres Jahrgangs (2002) in Österreich und hatte internationale Erfolge. So erreichte sie beim Kat.-2-Turnier in Novi Sad die zweite Runde und zog in Brno ins Viertelfinale ein. In Koprivnica holte sie sogar den Sieg und Platz zwei im Doppel. Bei der Junior Challenge in Brüssel wurde sie Vierte.

Nun wurden ihre Leistungen auch vom österreichischen Tennisverband gewürdigt. „Dass ich in Oberpullendorf in der zweiten Runde gegen die spätere Siegerin nur knapp im dritten Satz verloren habe, dürfte den Ausschlag gegeben haben, dass ich erstmals in den Teamkader berufen wurde“, vermutet Mikulan.

Tolle sportliche Chance für Mikulan

Betreut von ÖTV-Damen-Touringcoach Bernd Wetter durfte sie zum U-16-Teamcup ins russische Kasan reisen. „Da sich Sinia Kraus verletzt hat, wurde ich nachnominiert“, wünscht sie ihrer Kollegin gute Besserung. Mikulan, die heuer das St. Pöltner Landesligateam von Ramin Madaini auf Eins verstärken und von Bruder Mitschell betreut wird, freut sich aber natürlich über ihre Chance. „Daniela Glanzer und Anna Gröss haben mich toll aufgenommen, aber mit Anna gehe ich ja auch in St. Pölten ins Borgl“, lacht sie. Mikulan spielte auch die Doppelpartien mit Gröss.

Vom Bewerb auf Hardcourt selbst zeigt sich Mikulan beeindruckt. „Nicht nur waren unsere Gegner Ukraine, Tschechien und Spanien extrem stark, auch die Turnierorganisatoren gaben dem ganzen eine Wertigkeit, indem sie nicht nur Stuhlschiedsrichter, sondern auch Linesman bei jedem Spiel stellten.“

Von Kasan hätte Mikulan aber gern mehr gesehen. „2013 fand dort die Universade statt und daher waren wir in einer Art ‚Olympic Village‘ untergebracht — Appartements in der Einöde.“ Dafür waren die Trainingsbedingungen genial. „Zu den Plätzen mussten wir 50 Meter gehen!“