Czerny gelingt Generalprobe für „Inferno-Triathlon“. Sieg in Gerasdorf war für den Purkersdorfer nur die letzte Generalprobe vor dem „Inferno-Triathlon“ in der Schweiz.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 14. August 2019 (01:01)
privat
Sebastian Cerny war der Star der 6. Auflage des Gerasdorf-Triathlons vor Wien. Der Sieg des Purkersdorfers war ungefährdet.

Der Purkersdorfer Sebastian Czerny hat die Sprintdistanz 500-m-Schwimmen, 20-km-Radfahren und 5-km-Laufen) am Sonntag beim Gerasdorfer Triathlon in Angriff genommen und konnte diesen auch für sich entscheiden. Als Achter aus dem Wasser geklettert, hat Czerny bereits nach ein paar Kilometern am Rad die Führung übernommen und diese dann bis ins Ziel stetig ausgebaut.

„Es war für mich ein letztes ‚Durchputzen‘ nach einer Grundlagen orientierten Zeit, da ich am kommenden Samstag beim Inferno-Triathlon in der Schweiz am Start stehen werde und das auf doch sehr ungewohntem Terrain“, erklärt Czerny. Als Endzeit erwartet er für dieses Gebirgsabenteuer „wohl etwas um die zehn Stunden“.

Teil der Radstrecke am Mountainbike

Nicht die Distanzen, sondern die Höhenmeter versprechen beim Inferno echte Qualen. Nach 3-km-Schwimmen im Thuner See warten auf Czerny 97 Kilometer am Rennrad (2.100 Höhenmeter), ehe der Wechsel aufs Mountainbike erfolgt, um 30 Kilometer zu absolvieren (1.600 Höhenmeter). Abschließend folgt noch ein Lauf über 25 Kilometer mit nochmals 2.100 Höhenmetern, hinauf zur Piz-Gloria-Plattform in 3000 Metern Seehöhe