Wallners Wunsch erfüllt. ENTSCHEIDUNG / Der Fußballverband hat den Streit zwischen Pressbaum und Purkersdorf zugunsten des Spielers entschieden.

Erstellt am 27. Juli 2011 (07:26)
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VON CLAUS STUMPFER

UND MARKUS GLÜCK

Bereits am Dienstag gab es in Pressbaum ein Aufatmen. Nach der Entscheidung des NÖFV ist der an Purkersdorf ausgeliehen gewesene Markus Wallner nun fix zurück bei der Auer-Elf. Wallner hatte in Purkersdorf nichts unterschrieben und so war die Entscheidung des Verbandes eindeutig, erklärt Pressbaums sportlicher Leiter Rudi Schmied, warum die von den Purkersdorfern angestrebte Zwangsverpflichtung von Haus aus zum Scheitern verurteilt war.

Der Streit zwischen den beiden Klubs ist mit dem Schiedsspruch aber noch nicht beigelegt. Zumindest in Pressbaum gießt man noch Öl ins Feuer: Manche, glauben, dass man ihnen die Spieler schenken muss, nur weil sie in der Landesliga spielen, aber das grenzt an Menschenhandel, ereifert sich Schmied in Richtung der Purkersdorfer.

Heidenreich sieht keinen  Sinn in Wallners Schritt

Purkersdorfs Trainer und sportlicher Leiter Christian Heidenreich sieht die Sache naturgemäß anders. Es ist schade, dass mit Pressbaum kein vernünftiges Gespräch möglich ist, lobt er im Gegenzug die Beziehung zum SV Gablitz. Mit denen tauschen wir ständig Spieler, ohne das Geld fließt, und ich glaube nicht, dass sich da irgendwer über den Tisch gezogen fühlen muss, da wir alle ja nur das Beste für die Spieler wollen.

Genau aus diesem Grund tut ihm auch die Entscheidung Wallners leid. Es ist ja positiv, dass der Spieler jetzt offenbar dort spielt, wo er spielen will, aber nachvollziehen kann ich nicht, warum Wallner in der Phase seiner Karriere, wo sich alles entscheidet, diesen Rückschritt macht, ist Heidenreich doch enttäuscht

TRANSFER

Markus Wallner darf zurück zu seinem Stammverein SV Pressbaum.

KLEMENT