Das letzte Spiel auf dem Batsfield in Rannersdorf

Erstellt am 05. August 2020 | 02:45
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Baseball Bats Schwechat
Ambitionierte Ziele. Blue Bats-Nachwuchshoffnung Felix Stephan und Co. könnten schon in naher Zukunft erstmals in der obersten Spielklasse im Kader stehen.
Foto: Reuckl
Schwechat feierte im Duell mit Stockerau einen Sieg. Mittlerweile wird die Bats-Anlage in Rannersdorf demontiert.
Werbung

Die Stadtgemeinde zieht es durch! Das Projekt „Baseballplatz neu“ war bis vor Kurzem aus finanziellen Gründen vorübergehend stillgelegt (die NÖN berichteten).

Nun gab der Schwechater Stadtgemeinderat grünes Licht. „Bauhof und Stadtgärtnerei beginnen mit den ersten Abbrucharbeiten“, bestätigt SP-Sportstadtrat Christian Habisohn. Dazu zählt unter anderem die Demontage des Zauns. Im September werden dann die Bauaufträge an die jeweiligen Firmen vergeben.

Erleichterung herrscht beim Klubvorstand der Blue Bats. Der Verein plant bekanntlich den Sprung in die Erste Bundesliga und wird nun im Frühjahr des nächsten Jahres über einen bundesligatauglichen Platz verfügen. Auf dem Weg dorthin stellen sich in der aktuellen Meisterschaft der 2. Bundesliga aber einige starke Konkurrenten in den Weg. So auch die City Cubs aus Stockerau. Im letzten Heimspiel auf dem Batsfield in Rannersdorf boten sie den Blue Bats Paroli.

Im ersten Duell setzten sich die Gäste mit 7:1 durch. Im zweiten Aufeinandertreffen lagen die Stockerauer sogar mit 7:2 in Führung, ehe die Braustädter im fünften Inning die Partie drehten und am Ende mit 14:7 als Sieger vom Platz gingen. Einige U16-Talente der Blue Bats haben in diesem Duell wieder Duftmarken gesetzt. Max Förster gelang unter anderem ein „Double“ (Anm.: Spieler erreicht nach einem Treffer die zweite Base).

Kein Training in Schwechat

Bis zur letzten Herbstrunde am 5. September werden die Schwechater ausschließlich Auswärtsspiele bestreiten. Obmann Phil Weller befasst sich in den nächsten Tagen mit neuen Trainingsstandorten. Traiskirchen und Wien sind mögliche Ausweichoptionen. Zwar kann sich der Klubchef den Phönixplatz und diverse Sportplätze von Schwechater Schulen vorstellen, aber Sportstadtrat Habisohn stellt im Gespräch mit der NÖN klar: „Wir haben das mit dem Verein abgeklärt und betont, dass wir in der Zeit des Umbaus keine Trainingsareale zur Verfügung stellen können.“