Kampf gegen Goliath. Die Parndorfer sind der Topanwärter auf den Titel, nun müssen die Schwechater gegen diese Truppe bestehen.

Von Christopher Schneeweiß. Erstellt am 30. September 2014 (15:34)
Toller Einsatz. Den legte Schwechats Marco Weidener, hier im Zweikampf mit Mattersburgs Ingo Klemen, an den Tag. Am Ende erkämpfte sich seine Truppe zumindest ein 1:1.
NOEN, Christopher Schneeweiß
PARNDORF - SCHWECHAT, FREITAG 19 UHR. Wie werden sich die Schwechater in diesem schwierigen Auswärtsmatch präsentieren? Zuletzt gab es im Match gegen Mattersburgs Amateure einen Aufwind zu bemerken.

Die Offensivabteilung war bemühter als sonst, auch wenn es beim wichtigsten Punkt nach wie vor Abstriche gibt: Beim Tore schießen. „Wir werden unsere letzten Kräfte bündeln, um bei diesem Topteam zu bestehen“, gab sich SVS-Coach Peter Benes kämpferisch. Er hat die Parndorfer beobachtet, „wir wissen ihre Stärken und sie sind nicht unschlagbar“, lautete seine Conclusio.

„Die Partie wird so schwer wie die in Amstetten. Wir brauchen einen sehr guten Tag.“ Ivo Klaric ist gesperrt und fehlt damit in der Innenverteidigung. Für Benes bedeutet das zum x-ten Mal, dass er von seiner Wunschkonstellation in der Defensivkette abweichen und improvisieren muss. Bei den Parndorfern gibt es ebenso Ausfälle. Sebastian Leszkovich, Sascha Steinacher und David Dornhackl fehlen nach wie vor verletzungsbedingt. Maximilian Wodicka ist nach Gelb/Rot gesperrt.

Parndorfs Trainer Paul Hafner erwartet gegen Schwechat jedenfalls einen „tiefstehenden Gegner, der sehr diszipliniert und kampfstark sein sollte.“ Der Haussegen hängt bei den Burgenländern nach zwei Niederlagen en suite (0:1 gegen Donaufeld und jetzt 2:3 gegen Rapid II) schief.