Gold für SVS-Team, Rekord für Meklau. Schwechats Herren eroberten in der Südstadt den vierten Staatsmeistertitel in Folge.

Von Raimund Novak. Erstellt am 15. Mai 2019 (02:54)
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Den Pokal in den Händen! Hammerwurfgewinner Marco Cozzoli und seine Teamkollegen hatten zum vierten Mal in Serie die Nase vorne. 

Der erkrankte Stefan Schmid und der in Kenia verweilende Lemawork Ketema fehlten dem Herrenteam der SV Schwechat, das in der Südstadt die Titelverteidigung bei den Teamwettkämpfen anstrebte.

Ein weiterer Kandidat für Gold, Dominik Hufnagl, litt kürzlich unter dem pfeifferschen Drüsenfieber und so reichte es über die 400m-Hürden „nur“ für Bronze. Es waren andere, die in den Vordergrund rückten: Felix Einramhof, Sieger über die 400m, Leon Kohn, Gewinner über die 1000m, Andreas Steinmetz, der den Hochsprung für sich entschied und Marco Cozzoli, der Gold im Hammerwurf holte. Im Vergleich zu den drei Jahren zuvor, fiel der Gesamtsieg knapp aus. Lediglich ein Punkt trennte die SVS vom Zweitplatzierten, der Zehnkampfunion Linz. Auf Platz drei landete DSG Wien.

Die Damenmannschaft des Schwechater Klubs beendete die Wettkämpfe auf Rang fünf. Dabei stellte die „Neue“ im Team, Hammerwerferin Tatjana Meklau, die Konkurrenz in den Schatten. Mit 59,60m knackte sie den sieben Jahre alten österreichischen Rekord von Julia Siart (ebenfalls SVS). Sie übertraf die alte Bestmarke um 1,35m.