Leopoldsdorf

Erstellt am 28. November 2018, 04:29

von Nicole Frisch

Arbeitsgruppe plant neue Sportanlage. Für die Planung sind 50.000 Euro vorgesehen. Das Sportangebot könnte künftig erweitert werden.

Der Leopoldsdorfer Sportplatz wird den Fußballern zu eng. Ein Neubau soll als Lösung dienen.  |  Frisch

Eine Arbeitsgruppe soll gemeinsam mit einem Planer die Rahmenbedingungen für eine neue Sportanlage erarbeiten. Darauf hat sich der Gemeinderat geeinigt. Gefordert wurde diese Arbeitsgruppe vorrangig von der Bürgerliste. „Wir sollten das Projekt sinnvoll, sorgfältig und gemeinsam planen“, sagt Bürgerlisten-Obmann Helmut Syrch.

Die Bürgerliste sieht in dem Projekt auch die Möglichkeit, die Vereine und die Bevölkerung miteinzubeziehen. Solange es aber noch keine konkreten Pläne gibt, hält VP-Ortschef Fritz Blasnek wenig von der Idee, die Bevölkerung ins Boot zu holen.

"Sporthalle 'finanziell nicht machbar'"

Mit der Planung der Sportanlage tritt nun Plan B in Kraft. Nach langen Verhandlungen mit der FK Austria Wien hat sich diese dazu entschieden, ihr Nachwuchszentrum nicht in der Marktgemeinde zu errichten. Allerdings zeigt sich bei der NÖN-Onlineumfrage, dass die überwiegende Mehrheit von 62,2 Prozent für einen eigenen Sportplatz ohne die Wiener Austria ist.

Eine neue Sportanlage ist notwendig, da der Platz am aktuellen Sportplatz langsam knapp wird. Die Bürgerliste schlug auch vor, das Angebot zu erweitern. Dieser Idee kann auch Blasnek etwas abgewinnen. Er nimmt aber gleich vorweg, dass eine Sporthalle „finanziell nicht machbar“ ist. In diesem Punkt stimmt ihm auch SP-Gemeinderat Manfred Csencsics zu.

Für die Planung hat der Gemeinderat 50.000 Euro beschlossen. Für die Errichtung der Sportanlage sind im Budget des kommenden Jahres 2,8 Millionen Euro vorgesehen.