Eine Choreografie, die einschlagen kann. Der HSV Zwölfaxing verpasste mit neuem Outfit und neuer Showeinlage nur um wenige Hundertstel Punkte das WM-Finale.

Von Raimund Novak. Erstellt am 05. Dezember 2018 (02:12)
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Das HSV-Team glänzte in China: Stefan Herzog, Claudia Grzywacz, Mathias Ebenberger, Hanna Koppelent, Bastian Waldhör, Melanie Pusch, Florian Wimmer, Cornelia Kreuter, Andrea Grman, Alexander Schiele, Stefan Scichilone, Verena Biffl, Jeannine Krivanek, Clemens Wolf, Daria Anokhina, Andreas und Larissa Schneeweiss, Lukas Mach, Adrian Pedziwiatr und Isabella Purzner.
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Es war viel Pech mit im Spiel, als das A-Team des HSV Zwölfaxing bei der WM der Lateinformationen im chinesischen Shenzhen „nur“ Platz sieben zugesprochen bekam. In Runde eins lieferten die Tänzer zunächst keine perfekte Performance ab, belegten aber dennoch Platz fünf. „Im Semifinale haben sie aber noch mal einen draufgesetzt und sich selbstbewusster präsentiert“, schildert das Trainertrio des HSV. Stefan Herzog, Barbara Stamm und Isabella Purzner warteten dann gespannt auf die Wertung der Richter.

Was folgte war aber kurios und enttäuschend zugleich. Die Richter gaben sehr unterschiedliche Wertungen ab, sodass zwei hohe Wertungen gestrichen werden mussten. So rutschte das Team noch auf Rang sieben zurück und die chinesische Gruppe „Beijing Dance Academy“, die nach der ersten Runde noch an der siebenten Stelle lag, rückte auf Platz fünf und somit ins Finale vor. „Jetzt heißt es dranbleiben und weiterarbeiten. Man darf gespannt sein, was „Let me think about it“ (Anm.: Choreografiename) noch zu bieten hat“, so die Cheftrainer.