Höhepunkt für SKN St. Pölten steht an. St. Pölten erstmals seit 2010 wieder in Play-offs: Viertelfinale gegen Cupsieger Oberwart.

Von Manuel Burger. Erstellt am 31. März 2021 (02:03)
Kostas Oikonomopoulos gegen Klosterneuburg. „Das Feuer für ein NÖ-Derby hat gefehlt. Alle waren mit ihren Köpfen schon bei den Play-offs“, meinte SKN-Headcoach Andi Worenz.
Wolfgang Mayer, Wolfgang Mayer

Vor elf Jahren scheiterte der damalige UBC in der Runde der letzten Acht an Gmunden. In seiner zweiten Saison qualifizierte sich der SKN erneut für die Play-offs. Im letzten Jahr machte Corona eine Austragung unmöglich, heuer klappt es hoffentlich. Am Mittwoch startet die „Best-of-five“-Serie in Oberwart, ehe am Samstag Spiel zwei in St. Pölten ansteht.

Derby-Pleite verhindert Neuauflage im Play-off

Durch die Ergebnisse in der letzten Runde kommt es somit nicht zum NÖ-Duell gegen Klosterneuburg, das in der Zone dem SKN Probleme bereitete. „Oberwart ist nicht so dominant unter dem Korb. Sie müssen uns von draußen weh tun“, glaubt St. Pöltens Headcoach Andreas Worenz. Der erste Gegner hat bislang die meisten Dreierwürfe aller Play-off-Teams abgefeuert. Die „junge“ Aufstellung der Burgenländer in Wels lässt schließen, dass St. Pölten der Wunschgegner des Cupsiegers ist. „Ich denke auch, dass sie uns haben wollten“, sagt Worenz. Auch weil die Saisonbilanz gegen den SKN spricht — 1:4 (inklusive der unnötigen Cupniederlage). „Aber es waren immer enge Spiele. Der Druck ist eher bei ihnen als bei uns. Es ist alles drinnen. Ein 0:3 oder auch, dass wir ins Finale kommen.“

Quincy Diggs, 2016er MVP, ist Oberwarts Schlüsselspieler. Worenz: „Diggs wird ein Faktor sein. Er hat das Cupfinale entschieden. Ob er eine ganze Serie entscheiden kann, ist offen.“ Zwei Wermutstropfen gibt es beim SKN: Jagsch und Krayem haben ihre Verletzungen noch nicht ganz ausgeheilt.