Kleine Revanche für UBC St. Pölten. St. Pölten bezwingt Play-off-Schreck Jennersdorf. Nun geht es Schlag auf Schlag: Oberwart und Mattersburg warten.

Von Manuel Burger. Erstellt am 11. Dezember 2018 (01:30)
Mayer
Der Matchwinner. Christoph Böck war gegen Jennersdorf durch niemanden zu stoppen und markierte 26 Punkte, davon 16 im dritten Viertel.

Die Burgenländer knockten den UBC im Viertelfinale der letzten Play-offs überraschend aus, nun gelang zumindest eine kleine Wiedergutmachung. „Das war im Hinterkopf drinnen“, bestätigte Headcoach Andreas Worenz die zusätzliche Motivation.

Überragender Spieler am Feld war Christoph Böck. Nach der Pause erzielte der St. Pöltner die ersten 16 von 17 Punkten seines Teams und das in etwas mehr als sieben Minuten. Böck brachte die Gastgeber nach Acht-Punkte-Rückstand (35:43) im Alleingang zurück in die Partie und krönte seine Leistung mit einem erfolgreichen Dreier im Schlussviertel, der einen 9:0-Lauf des UBC und zugleich den Sieg besiegelte. Mit 28 Punkten gelang Böck eine Karrierebestleistung in der Bundesliga.

„Christoph war phänomenal“, so Worenz glücklich. „Wir hatten einfach den Willen, das Spiel zu gewinnen. Die zweite Hälfte war die beste in der laufenden Saison.“

Dabei war es in den ersten beiden Vierteln (13:20, 16:17) offensiv gar nicht gut gelaufen. Worenz: „Wir haben den Rhythmus nicht gefunden.“ Bis Böck diesen für seine Mannschaft fand …

Zwei Topspiele stehen nun innerhalb von nur drei Tagen an. Der Donnerstag steht im Zeichen des Cup-Achtelfinales. Dabei gastiert der Tabellendritte der ABL, Oberwart, im Sportzentrum (7:4-Siege). „Wir haben Selbstvertrauen getankt. Es wird ein intensives, körperbetontes Spiel, in dem wir an unser Limit gehen müssen“, sah Worenz den jüngsten 67:65-Sieg in Wels.

Am Sonntag geht es in der Liga zum Tabellenführer Mattersburg. „Sie sind noch eine Spur stärker als Jennersdorf, inside dominanter“, trifft Worenz auf seinen noch spielenden ehemaligen UBC-Mannschaftskollegen Gary Ware.