Letztes Durchatmen bei St. Pölten. Salzburg kam für St. Pölten als Aufbaugegner vor der heißen Saisonphase gerade recht. Rennen um Platz zwei eröffnet.

Von Manuel Burger. Erstellt am 20. Februar 2018 (01:05)
Andreas Bauch meldete sich gegen Salzburg mit 13 Punkten zurück und war gemeinsam mit Martin Speiser bester UBC-Scorer.
NOEN, Mayer

Die beiden zuletzt erlittenen Niederlagen steckten St. Pölten in Hälfte eins noch in den Knochen.

In den ersten 5,5 Minuten gelangen nur vier Punkte, ein 4:7 war die Folge. Durch sieben UBC-Zähler in Serie drehte sich das Blatt, Salzburg (nur die Starting-Five scorte!) sollte die Führung nicht mehr zurückerobern. Nachdem St. Pölten in den letzten knapp drei Minuten des zweiten Viertels nicht mehr traf, verkürzten die Gäste den Rückstand auf zwei Punkte zum mageren Pausenstand von 28:26. „Die Defensive war ok, die Offensive nicht“, bilanzierte St. Pöltens Headcoach Andreas Worenz. „In die zweite Hälfte sind wir gut gestartet, haben den Rhythmus schnell gefunden.“

Andreas Bauch erzielte in den ersten knapp 90 Sekunden sieben Zähler in Folge, nach Christoph Böcks Energieleistung mit vier verwandelten Zwei-Punkt-Würfen lag der UBC mit 13 Punkten vorne (52:39) und hatte die Partie gegen Ende des dritten Viertels entschieden. Im letzten Abschnitt wuchs der Vorsprung noch weiter an.

In Dornbirn (Worenz: „Ein anderes Kaliber.“) geht es weiter, gegen die Flames und in Mistelbach wird der Grunddurchgang abgeschlossen. „Wir haben es selbst in der Hand“, können Worenz und Co mit drei Siegen den zweiten Platz fixieren und somit für eine gute Ausgangsposition in den Play-offs sorgen.