SKN St. Pölten verliert knapp gegen Oberwart. Der SKN läuft gegen Oberwart einem 20-Punkte-Rückstand nach und verliert am Ende knapp.

Von Manuel Burger. Erstellt am 03. März 2020 (01:32)
St. Pöltens Topscorer Philip Jalalpoor musste sich schlussendlich doch der Oberwarter Übermacht beugen. Um jetzt in Kapfenberg zu bestehen, brauchen die „Wölfe“ einen Top-Auftritt.
W. Mayer

Nach der Länderspielpause ging es in der Liga weiter. Der SKN kam besser aus den Startlöchern, hatte in Minute vier eine 9:4-Führung inne und lag auch drei Minuten später noch knapp vorne: 14:13. Es sollte aber das letzte Mal sein, dass die Gastgeber im Match die Nase vorne hatten. Angeführt von Center Renato Poljak entschieden die Oberwarter die ersten beiden Viertel mit jeweils fünf Zähler für sich und hatten dadurch zur Pause eine zweistellige Führung in der Tasche.

Wie schnell es im Basketball gehen kann, zeigte sich in der Folge eindrucksvoll. Trmal vergab einen offenen Dreier und somit auf sechs Punkte zu verkürzen, stattdessen bauten die Burgenländer nur drei Minuten später ihre Führung auf satte 20 Punkte aus: 61:41 (17.). Aus dem Feld hatten bis dato nur vier SKN-Spieler getroffen. Die Entscheidung? Nein, denn St. Pölten arbeitete sich Schritt für Schritt zurück. Zuerst im Schlussabschnitt auf sieben Zähler (57:64) und nach Oberwarts 6:0-Lauf mit zehn Punkten in Folge auf drei: 67:70.

Doch die Gäste behielten in dieser heißen Phase die Nerven und hatten auch die eine oder andere Schiedsrichterentscheidung auf ihrer Seite.

„Wir haben am Anfang den Rhythmus in der Offensive nicht gefunden. So wie wir gespielt haben, war nicht mehr drinnen. Vielleicht, wenn das Spiel fünf Minuten länger gedauert hätte“, fand SKN-Headcoach Andreas Worenz.

Die Niederlage gegen die Burgenländer bedeutete einen Rückschlag im Kampf um Platz vier und den damit verbundenen Heimvorteil im Viertelfinale. Auch wenn Oberwart die bisherigen drei Duelle gegen St. Pölten allesamt gewonnen hat, hofft Worenz die Gunners in den Play-offs wieder zu sehen. „Denn irgendwann reißt jede Serie“, so der Headcoach.

Am Samstag geht es zum Meister und Cupsieger Kapfenberg.