SKN verpflichtet serbischen Center . St. Pölten verpflichtet serbischen Center und hat weitere Spieler an der Angel. John Griffin wird neuer Assistent-Coach.

Von Manuel Burger. Erstellt am 13. August 2019 (01:59)
Stumpfer
Sind gerüstet für die A-Liga. Markus Mayer, Christoph Bayerl und Benjamin Rückert (v.l.).

Am Dienstag gab es endgültige Gewissheit: St. Pölten ist in der kommenden Saison in der höchsten Basketball-Liga, der Superliga, vertreten. Die SKN-Basketballer rücken statt Fürstenfeld, das der ÖBV aus wirtschaftlichen Gründen vor die Tür gesetzt hat, in das „Konzert der Großen“.

„Alle Spieler freuen sich tierisch“, erklärt Headcoach Andreas Worenz. „Es ist eine neue Herausforderung mit viel Arbeit. Es wird ein intensives Jahr.“ Schritt eins betrifft die Kaderplanung. Fix: Marko Kolaric wechselt von den Vienna Timberwolves zum SKN. Der 2,13 Meter große Center hat in der letzten Saison im Schnitt 14 Punkte und neun Rebounds markiert. Kolaric schließt endlich die Lücke des „big man“ unter dem Korb. „Er ist ein intelligenter Spieler, der sich gut bewegt“, meint Worenz über den 34 Jahre alten Serben, der auch in der B-Liga nach St. Pölten gekommen wäre.

Ebenfalls unter Dach und Fach ist die Verpflichtung von Forward Jakob Wonisch (20, 1,97 Meter, Basket Flames). Sehr zuversichtlich ist der Klub auch, was die Verpflichtung von Nationalspieler Benedikt Danek (Traiskirchen) betrifft. Das ist aber in Sachen Einkaufsprogramm noch nicht alles: Neben einem neuen US-Amerikaner soll auch noch ein österreichischer Nationalspieler kommen.

Neuer Co-Trainer ist John Griffin. Der US-Amerikaner hat sich in Österreich als Spieler und Coach einen Namen gemacht. „Er hat die Erfahrung, die ich noch nicht habe“, stellt Worenz fest. „Ich habe mit vielen Leuten geredet, die mit ihm zusammengearbeitet haben und habe nichts Negatives gehört. In Österreich heißt das etwas.“

„Ich habe mit vielen Leuten geredet, die mit ihm zusammengearbeitet haben und habe nichts Negatives gehört. In Österreich heißt das etwas.“

Mit Martin Speiser rechnet der St. Pölten-Headcoach zum Trainingsauftakt am 26. August nicht, vielleicht aber mit einem späteren Comeback: „Es wäre schön, aber ich möchte keinen Druck ausüben. Martin braucht die Challenge, aber es ist seine Entscheidung und die seiner Familie.“ Ein Fragezeichen steht außerdem hinter dem Verbleib von Denis Lacic.

Der ehemalige St. Pöltner-Erfolgscoach und ÖBV-Ehrenpräsident Hubert Schreiner sieht den Zusammenschluss mit dem SKN als „wichtigen Part“ und die Entwicklung positiv: „Es gefällt mir. Ich freue mich, dass wir wieder in der A-Liga sind und ich werde die Spiele genießen.“