SKN wurde noch der Sieg entrissen. Zum Ende des Grunddurchgangs verliert St. Pölten auswärts gegen Klosterneuburg unglücklich.

Von Manuel Burger. Erstellt am 14. Januar 2020 (02:51)
Toptalent Nico Kaltenbrunner (r.) darf sich mit dem SKN St. Pölten auch aufs Erfahrung sammeln im Oberen Play-off freuen.
Mayer

Neuerwerbung Ben Marello gab am Sonntag sein Debüt für den SKN. Der 24 Jahre alte Italiener, der auch einen US-Pass besitzt, landete am Mittwoch direkt aus seiner Heimat Florida in Wien. „Er ist vielseitig einsetzbar, ein Allrounder“, beschreibt ihn Headcoach Andreas Worenz. In Klosterneuburg stellte er sich mit sieben Punkten und sechs Rebounds vor.

Die Sensation lag in der Luft

St. Pölten war knapp dran an der Überraschung, und das trotz schwacher Ausbeute von der Dreierlinie (7/28). Für Trmal und Jalalpoor (sie blieben mit zwölf und elf Punkten hinter ihren Möglichkeiten) sprang Kolaric mit 23 Zählern in die Bresche. Die Partie verlief über weite Strecken ausgeglichen, die höchste Führung überhaupt hatte St. Pölten in Minute 36 mit sieben Punkte inne (73:66). Zwei mehr als grenzwertige technische Fouls gegen den SKN und zwei Dukes-Dreier brachten Klosterneuburg wieder heran.

Auch die beiden unnötigen Aktionen von Lewis (Foulspiel und Turnover) spielten den Gastgebern in die Karten. Schlussendlich verfehlte Trmals Verzweiflungswurf in der Schlusssekunde sein Ziel.

„Am Schluss sind ein paar Sachen zusammengekommen. Wir haben den Sieg leider hergeschenkt“, ärgert sich Worenz.

Am Mittwoch geht es im Heimspiel gegen Tabellenführer Gmunden um den Einzug in das Cup-Final-Four. „Ein harter Brocken, wir legen den vollen Fokus darauf“, sagt Worenz, der dann schon zum Start der Platzierungsrunde am Samstag gegen Klosterneuburg die Möglichkeit zur Revanche für die Niederlage in der Liga hat.