St. Pölten konnte gegen Kos die Hausaufgaben erledigen. St. Pölten erledigt gegen Kos die Hausaufgaben und will nun den ungeschlagenen Tabellenführer stürzen.

Von Manuel Burger. Erstellt am 16. Januar 2018 (03:14)
Nicht zu stoppen. UBC-Kapitän Martin Speiser (r.) drückte der Partie gegen Kos mit 32 Punkten ihren Stempel auf.
NOEN, Wolfgang Mayer

Die Kärntner lieferten dem UBC eine Menge Widerstand, schlussendlich hatte St. Pölten aber den längeren Atem.

„Ich bin davon ausgegangen, dass es schwer werden wird. Es war kein Selbstläufer“, schildert UBC-Headcoach Andreas Worenz nach der engen Partie. „Kos hat eine richtig starke, aber keine tiefe Mannschaft“, spielte der Trainer auf die Achter-Rotation des Gegners an. Die schwache Ausbeute der Gäste von der Dreierlinie (1/14) war mit ausschlaggebend. Worenz: „Wir wissen, wie wir die Außenspieler verteidigen können.“

Im ersten Viertel waren Martin Speiser (acht Punkte) und Andreas Bauch (sechs Punkte) gleich hellwach: 14:10. Beide Defensivreihen ließen im Eröffnungsabschnitt einiges zu, dementsprechend hoch fiel der Score aus: 23:20. St. Pölten startete ins zweite Viertel schwach (0:6) und beendete dieses auch sehr mäßig (0:6). So mussten die Gastgeber einem Drei-Punkte-Rückstand zur Pause nachlaufen. „Die Defensive war in der ersten Hälfte nicht gut“, so Worenz.

Rückstand war rasch aufgeholt

Der Rückstand war in den ersten paar Atemzügen der zweiten Hälfte zwar rasch aufgeholt, nach 24 Minuten lag man aber wieder hinten, dieses Mal sogar mit sechs Punkten (45:51). St. Pölten antwortete mit sechs Zählern in Folge. Über die gesamte Spielzeit setzte sich keine Mannschaft mit mehr als sechs Punkten ab. Bis auf die letzten beiden Spielminuten: Angeführt von einem überragenden Martin Speiser, der zwölf seiner 32 Punkte im letzten Viertel erzielte, feierte St. Pölten den fünften Heimsieg in Folge. Worenz: „Er hat das Spiel an sich gezogen, wie man es von ihm kennt.“

Nun kommt es am Samstag zum großen Showdown beim Spitzenreiter Vienna Timberwolves, der alle seine 15 Partien für sich entschieden hat. Worenz: „Wir können nur gewinnen und haben nichts zu verlieren.“ Steven Kaltenbrunner kehrt nach Verletzung zurück.