St. Pölten mit Rücken zur Wand. SKN St. Pölten im Play-off-Viertelfinale gegen Oberwart 0:2 hinten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 07. April 2021 (01:59)
Lukas Böck als Einser-Point-Guard konnte auch mit seiner Karrierebestleistung von 28 Punkten die Niederlage im zweiten Spiel gegen hart agierende Gunners nicht verhindern.
Wolfgang Mayer, Wolfgang Mayer

Der „worst case“ ist eingetreten. Nach zwei Niederlagen haben sich die Chancen des SKN auf einen Aufstieg ins Halbfinale auf ein Minimum reduziert. Nun müssen drei Siege in Folge her. „Aufgeben werden wir aber sicher nicht“, stellte Head Coach Andreas Worenz gleich unmittelbar nach der Schlusssirene am Samstag klar. Der Stachel über die Schlappe sitzt aber tief.

„Ich bin traurig, dass wir das Spiel verloren haben. Die Mannschaft hat alles gegeben.“ In beiden Partien haderte St. Pölten mit anderen Umständen, wie etwa den Unparteiischen. Worenz: „Ich bin nicht jemand, der sich nach jedem Spiel über die Schiedsrichter aufregt. Oberwart hat sehr aggressiv gespielt. Da kann es nicht sein, dass sie öfters an der Freiwurflinie stehen als wir.“ Während die Burgenländer in Spiel zwei gleich 29 Versuche hatten, waren es nur 18 für St. Pölten.

Hoffen auf Rückkehr der verletzten Point Guards

Ganz bitter ist für den SKN der Fakt, dass die verletzten Krayem und Jagsch in beiden Partien nicht eingesetzt werden konnten. „Wir haben zwei gelernte Point-Guards und die waren leider wieder nicht da“, ist Worentz der Verzweiflung nahe. Am Donnerstag soll sich das aber ändern. „Jetzt müssen wir riskieren, es gibt kein Zurück mehr“, weiß auch Worenz. So soll Böck wieder mehr entlastet werden, der das Offensivspiel zuletzt trug und mit 21 Punkten seine Karrierebestleistung verzeichnen konnte.

Eine bessere Wurfquote als zuletzt ist für den SKN aber jedenfalls erforderlich, um in der Serie am Sonntag doch noch einmal nach St. Pölten ins Sportzentrum NÖ zurückzukehren.