St. Pölten verpasst die Revanche. Nach der hohen Pleite im Hinspiel muss sich der SKN zum Abschluss des Grunddurchgangs Graz erneut geschlagen geben. Die Steirer fixieren erneut bemerkenswerte 93 Punkte.

Von Manuel Burger. Erstellt am 04. Februar 2021 (07:20)
An der Leistung von Lukas Böck lag es nicht, dass der SKN gegen Graz unterlag.
Wolfgang Mayer

Das offensivstärkste Team der Liga machte seinem Namen vor allem in Hälfte zwei bei 51 erzielten Punkten alle Ehre. „Sie haben getroffen, wir nicht“, resümierte St. Pöltens Head Coach Andreas Worenz. Trotz seiner Rolle als SKN-Topscorer (19 Zähler) agierte Krayem unglücklich, setzte insgesamt 16 seiner 27 Würfe daneben. Unter dem Korb fehlten den Gastgebern mit Trmal und Schilder verletzungsbedingt zwei wichtige Akteure, die Folge war im Spiel eine deutliche Unterlegenheit bei den Rebounds (28:38).

In der ersten Halbzeit standen die Zeichen aber noch auf Heimsieg. Obwohl die Gäste den besseren Start erwischten und in Minute sechs mit 19:12 führten. Weil der SKN viertelübergreifend durch einen 18:2-Lauf aufzeigte und in Minute 14 mit zwölf Zähler vorne lag (38:26). St. Pöltens Center Cutuk drückte dem Eröffnungsviertel mit elf Punkten seinen Stempel auf, ließ danach aber nur mehr fünf folgen. Der SKN nahm ein kleines Polster von vier Zählern in den zweiten Durchgang mit, verlor aber zunehmend die Oberhand über die Partie. In Minute 29 hatte Graz die Führung wieder an sich gerissen und sollte sie bis zum Schluss nicht mehr hergeben.

„Ich bin traurig über das Ergebnis, nicht aber mit der Performance“, verweist Worenz auf die lange Pause. Am Samstag startet die Platzierungsrunde gleich mit einem Kracher: Heimspiel gegen Meister Kapfenberg mit Thomas Schreiner. Die Steirer führen nach Verlustpunkten und kommen mit einer Serie von fünf Siegen im Gepäck.

SKN ST. PÖLTEN - UBSC GRAZ 84:93 (26:21, 46:42, 66:70). - SKN: Krayem 19, Cutuk 16, Böck 15, Wonisch 10, Mbemba 8, Jagsch 6, Oikonomopoulos 6, Kaltenbrunner 4.