St. Pöltens zweiter "Wunderwurf" bleibt aus. Die Geschichte hat sich nicht wiederholt: SKN verpasst am Samstag in der Platzierungsrunde mit dem letzten Angriff den Sieg.

Von Manuel Burger. Erstellt am 14. Februar 2021 (09:02)
Übernahm Verantwortung und verlor: Omar Krayem (l.).
Wolfgang Mayer

Rückblende: Beim Heimspiel gegen Oberwart im Grunddurchgang krönte sich Omar Krayem in seinem ersten Spiel mit einem wilden Dreier zum Matchwinner. Am Samstag hatte der SKN bei einem Zwei-Punkte-Rückstand erneut den letzten Angriff. Wieder nahm Krayem das Risiko aus der Distanz, dieses Mal durften nach einem Airball aber nur die Burgenländer jubeln. „Unser Ziel war, dass er den Wurf nimmt“, schildert Headcoach Andreas Worenz. Der SKN wollte den Sieg, nicht „nur“ in die Verlängerung und scheiterte.

Die Gründe für die Niederlage lagen für Worenz aber woanders: „Die Intensität in der ersten Halbzeit war erschütternd.“ Lediglich ein 9:0-Lauf im ersten Viertel war schön anzusehen, zur Pause hatten sich die Niederösterreicher einen Zehn-Punkte-Rückstand eingehandelt.  

Mitte des dritten Abschnitts spielte St. Pölten furios auf: 13:0. Doch den Schwung konnten die Gastgeber nicht mitnehmen. Im letzten Viertel gelangen in über 6,5 Minuten nur vier Punkte: 57:65. Zwei Dreier gaben Hoffnung, doch die nächsten beiden Angriffe endeten mit Fehlwürfen. Weil Oberwart von der Freiwurflinie ausließ, blieb der SKN aber im Spiel. Bis zum letzten Angriff … 

SKN ST. PÖLTEN – OBERWART GUNNERS 67:70 (14:21, 31:41, 53:53). - SKN: Böck 14, Schilder 12, Krayem 12, Wonisch 9, Oikonomopolous 8, Jagsch 6, Cutuk 4, Kaltenbrunner 2.