St. Pölten

Erstellt am 20. November 2018, 01:09

von Manuel Burger

UBC St. Pölten behielt die Nerven . Bei der Rückkehr von Soldo und Diesner behielt der siegreiche UBC St. Pölten in der Schlussphase die Nerven.

St. Pöltens Lukas Böck (am Ball) kennt immer nur ein Gas, nämlich Vollgas. Er war auch gegen die Flames ein Vater des Sieges.  |  Mayer

Die Partie begann schleppend, in Minute sieben stand es 9:6. Gegen Ende des ersten Abschnitts und im zweiten Viertel lieferten sich beide Teams aber einen offenen Schlagabtausch. Beim Spielstand von 22:23 war fortan beim UBC praktisch jeder Wurf ein Treffer. Während Nico Kaltenbrunner in den ersten zehn Minuten nicht zu stoppen war (zehn Punkte), war es im zweiten Abschnitt Geburtstagskind Florian Pöcksteiner (zwölf Zähler).

Trotz zweistelligen Rückstands (25:36), ließen sich die Wiener nicht abschütteln, kamen auch nach einem 63:73 zu Beginn des letzten Viertels zurück. „Eine Zehn-Punkte-Führung ist immer gefährlich“, weiß UBC-Headcoach Andreas Worenz. Doch nach dem Ausgleich zum 75:75 behielten die Gastgeber, nun angeführt von Martin Speiser, die Nerven. Sinnbildlich für den tollen Einsatz war Lukas Böcks erfolgreiche Rettungstat, die den Ball im Spiel hielt. Nico Kaltenbrunner und die Böck-Brüder zeigten sich schließlich von der Freiwurflinie eiskalt und brachten den Sieg ins Trockene.

Es war auch das Wiedersehen mit alten Bekannten. Die ehemaligen UBC-Spieler Denis Soldo und Michael Diesner kehrten zurück, gerade als Soldo im vierten Viertel heiß lief, kassierte er sein fünftes Foul und musste raus. ABL-Highscorer Fabricio Vay spielte zwar durch, blieb mit 22 Punkten aber verhältnismäßig blass. Deutlich besser lief es bei Tobias Stadelmann, der gleich sieben seiner zehn Dreierwürfe versenkte und mit 25 Zählern bester Werfer der Partie war. Worenz: „Ich bin sehr zufrieden, da die Flames keine schlechte Mannschaft haben.“

In Deutsch Wagram steht ein Pflichtsieg an. „Wir werden nicht überheblich ins Spiel gehen“, versichert Worenz.