UBC St. Pölten erfüllt Pflicht im NÖ-Derby. Auch im 20. Anlauf bleibt Deutsch-Wagram ein Sieg verwehrt: St. Pölten war im NÖ-Derby eine Nummer zu groß.

Von Manuel Burger. Erstellt am 26. Februar 2019 (01:01)
W. Mayer
St. Pöltens Dorian Lacic (l.) stellte gegen Deutsch-Wagram seinen Punktebestwert in dieser Saison ein.

ST. PÖLTEN - DEUTSCH-WAGRAM 86:66. Die Aufgabe für den UBC war undankbar, denn für die Mannen um Head Coach Andreas Worenz gab es gegen das abgeschlagene und sieglose Schlusslicht aus Deutsch Wagram nur etwas zu verlieren. Denn von einem Sieg war ohnehin jeder ausgegangen …

Dass St. Pölten sich nicht die Blöße gibt und als erstes Team in dieser Saison gegen den Liganeuling den Kürzeren zieht, war rasch klar. „Wir sind aggressiv gestartet. Das war wichtig und ausschlaggebend“, schilderte Worenz die gelungene Anfangsphase seiner Mannschaft. Mit einem 10:0-Lauf zog St. Pölten in Minute fünf schon auf zehn Punkte davon: 15:5. Die Kräfteverhältnisse waren auch nach dem ersten Viertel deutlich: 24:13.

Es folgten zwei Abschnitte, in denen sich beide Teams überraschenderweise auf Augenhöhe begegneten (16:16, 19:18). Die Gäste kamen zwischenzeitlich sogar auf vier Punkte heran (43:39 in Minute 24). St. Pöltens Dreierquote (13/25) wurde im letzten Viertel (28:19) durch vier erfolgreiche Würfe in Serie von Nico Kaltenbrunner aufgefettet. Deutsch Wagram (1/10 Dreier in Hälfte eins) konnte von diesen Werten aus der Distanz am Ende nur träumen: 6/24.

Durch die Niederlagen von den Basket Flames und Mistelbach hat es St. Pölten in der eigenen Hand Platz fünf mit einem Heimerfolg gegen Kos (zuletzt drei Siege in Folge) abzusichern. Worenz: „Es liegt an uns.“ Ein Play-off-Duell mit Dornbirn würde winken.