UBC St. Pölten macht Finaleinzug perfekt. UBC setzt sich gegen Mattersburg durch und hat mit Finalgegner Jennersdorf in der 2. Bundesliga eine Rechnung offen.

Von Manuel Burger. Erstellt am 16. April 2019 (02:03)
NOEN
Mattersburgs Ex-St. Pöltner Gary Ware (l., im Duell mit dem starken Paul Koroschitz) markierte in den drei Halbfinalspielen gleich 92 Punkte.

Der UBC St. Pölten hat es tatsächlich geschafft und ist ins Finale der 2. Bundesliga eingezogen. Die Mannschaft um Kapitän Martin Speiser warf den überlegenen Gewinner des Grunddurchgangs, Mattersburg, aus dem Bewerb.

Nachdem St. Pölten die Serie mit einem Auswärtssieg eröffnete, glichen die Burgenländer am Freitag aus. Beide Teams boten der tollen Kulisse im ersten Viertel einen packenden Schlagabtausch: 27:24. Spielentscheidend waren zu Beginn des zweiten Viertels fast 5,5 Minuten ohne UBC-Punkt. Die Gäste hatten dadurch nach einem 12:0-Lauf eine zweistellige Führung in der Tasche (37:27). St. Pölten musste nachlaufen und kam nicht mehr näher als auf sechs Punkte heran (77:83). Schlussendlich stellte Mattersburg durch den 91:81-Auswärtserfolg auf 1:1.

Somit musste das dritte Spiel in der Serie am Sonntag entscheiden. Wiederum spielten beiden Teams im Burgenland im ersten Abschnitt mit offenem Visier, der UBC lag nach zehn Minuten knapp vorne (23:22). Und wieder folgte im zweiten Viertel der St. Pöltner Einbruch (7:17). Doch der Fünfte nach dem Grunddurchgang kam angeführt von Speiser, der in der ersten Hälfte ohne Treffer blieb, zurück. 24:9 in den dritten zehn Minuten, Speiser markierte elf Zähler.

"Wir sind super gestartet und hatten ein tolles Finish"

Die Gäste, in drei Vierteln mit frühen Foulproblemen, führten in Minute 31 mit acht Punkten (56:48), Mattersburg schaffte den Ausgleich (60:60, 67:67). Für die Entscheidung sorgten in der „Crunchtime“ schließlich Pöcksteiner und Böck-Koroschitz mit erfolgreichen Dreipunktwürfen.

UBC-Head Coach Worenz: „Es waren wieder ‚up and downs‘. Wir sind super gestartet und hatten ein tolles Finish. Das zweite Viertel war eine Katastrophe, da haben wir zu kopflos gespielt. Das vierte Viertel war ein echter Kampf.“

Die Finalserie. Nun wartet im Finale Jennersdorf. Die Saisonbilanz lautet nach zwei Heimsiegen 1:1 (68:60 für den UBC, 86:57 für die Blackbirds). St. Pölten hat noch eine Rechnung offen, schließlich flog man letzte Saison gegen die Burgenländer schon im Viertelfinale raus. „Die Chancen sind nicht so schlecht. Inside sind sie nicht so dominant wie Mattersburg“, so Worenz. Spiel eins steigt am Samstag in Güssing, Spiel zwei am Ostermontag im Sportzentrum (17 Uhr).