Erstellt am 01. August 2017, 02:46

von Manuel Burger

Der Beginn einer Ära?. Andreas Worenz ist neuer Headcoach des UBC St. Pölten. Obmann Alfred Muschik wagt Vergleiche mit einem großen Vorgänger.

Der Basketball ist sein Leben. Neo-Headcoach Andreas Worenz (hier in der A-Liga gegen Klosterneuburg) wurde 2002 NÖN-Sportler des Jahrs.  |  NOEN, privat

Die „St. Pölten-nahe Lösung“ ist perfekt! Andreas Worenz (34) tritt die Nachfolge von Armin Göttlicher als Headcoach des UBC St. Pölten an.

Für Worenz ist es der nächste Schritt in einer bemerkenswerten Laufbahn. In jungen Jahren schaffte er als Spieler den Sprung in die Bundesligamannschaft der UKJ St. Pölten, ging dann mit seinem Mentor Mauro Parra nach Deutschland und stieg mit Tübingen in die Bundesliga auf. Nach seiner Station in Chemnitz wechselte der ehemalige Nationalspieler zurück zum UBC St. Pölten. Nun rückte der Koordinator des NÖ-Sportzentrums vom Nachwuchs- zum Cheftrainer auf.

„Andi hat den Lebensmittelpunkt in St. Pölten und ist jung. Was wollen wir mehr? Er ist ein Basketballfanatiker wie ich, hat idente Ansichten und die selbe Schule durchlaufen“, beschreibt Obmann Alfred Muschik und denkt dabei an Hubert Schreiner. „Eine St. Pöltner Mannschaft mit einem jungen St. Pöltner Trainer. Der Beginn in der B-Liga und dann ein Durchmarsch bis Europa. Das hatten wir schon mal und jeder weiß, wie weit das gehen kann.“

„Ich freue mich auf die Herausforderung! Wir müssen die jungen Spieler des Leistungszentrums in den Kader integrieren, damit das langjährige Vereinskonzept weiterhin umgesetzt wird und die harte Arbeit der letzten Jahre nicht umsonst war“, so der neue Headcoach.