Erstellt am 10. Januar 2017, 05:20

von Claus Stumpfer

Die Steirer gefordert. Die Bezirksläufer präsentierten sich bei zwei Rennen in glänzender Form. Dominik Haider kletterte zweimal aufs Stockerl.

Die Bezirksfahrer Benny Reiss, Franz Gonaus, Harry Haider, Rudi Reiss, Thomas Wieseneder, Dominik Haider und Sebastian Fahrngruber (v. l.).  |  NOEN

Die Amateure aus dem Bezirk sind schon im Rennmodus: Bei klirrender Kälte gab es für sie beim ÖSV-Dreikönigs-RTL im steirischen St. Jakob die erste Standortbestimmung. „Auf dem schnell gesetzten Kurs konnten wir den Steirern durchaus Paroli bieten“, zog Thomas Wieseneder vom SCU Frankenfels für unsere regionalen Cracks eine positive Bilanz. Allen voran konnte der Frankenfelser Dominik Haider, der in der Vorsaison kaum Rennen bestritt, als gesamt Dritter aufzeigen. Dahinter landete der wieder erstarkte Franz Gonaus – der Frankenfelser fährt für SC Puchenstuben – knapp vor Wieseneder. „Aufgrund meines Trainingsrückstands und noch nicht abgeschlossener Abstimmungsarbeiten bin ich damit zufrieden“, meinte der Routinier des SCU

Weitere gute Resultate fuhren die „jungen Wilden“ Stefan Wutzel, Rene Gansch und Sebastian Fahngruber für den SCU ein. Nicht am Start war SCU-Neuzugang Tom Baireder.

Am nächsten Tag reiste der Renntross ins benachbarte St. Kathrein, wo beim Kraly ÖSV RTL der nächste Schlagabtausch folgen sollte. Morgenfrost von minus 18 Grad und Sturmböen verlangten Mensch und Material alles ab. So brachen Torstangen und kam der Funkkontakt zum Erliegen, was Gonaus fast zum Verhängnis geworden wäre. Nach dem Sturz des vor ihm fahrenden Läufers wurde er abgewunken, der nach ihm Startende aber ins Rennen geschickt. Nur mit Mühe konnten beide den Zusammenstoß verhindern. Auf einen Restart verzichtete Gonaus.

„Die steifgefrorenen Protektoren riss Fahrern die Haut unter den Handschuhen auf“, schildert Wieseneder. Bei diesen Bedingungen gelang es Lackenhofs Reini Gnadenberger, die Steirer auf ihrem Hausberg zu bezwingen. Dominik Haider schaffte ebenfalls den Sprung aufs Podest. Dahinter freute sich Wieseneder über Rang fünf.