Ein guter Test, mit dem falschen Ende. St. Pölten spielt gegen starke Bulgaren anfangs gut mit. Dann ging der Gager-Elf aber die Luft aus.

Von Michael Moser. Erstellt am 16. Juni 2014 (08:19)
Neuzugang Manuel Hartl (links) hatte den Ball stets im Blick. Mit dem früheren Horner erspielte der SKN im ersten Testspiel für die neue Saison einen 1:1-Pausenstand gegen den bulgarischen Klub Plovdiv. Foto: Wolfgang Wallner
NOEN, Wolfgang Wallner
Gewohnt kurz war sie die Sommerpause der Wölfe, dafür gab es beim Premierentraining aber viele neue und alte Gesichter zu sehen. Neu war Trainer Herbert Gager, gut bekannt dagegen der Torero Daniel Lucas Segovia, der sicherlich als Königstransfer der Niederösterreicher einzustufen ist.

Für drei Positionen wird noch jemand gesucht

Beim ersten Test gegen den bulgarischen Klub Plovdiv war aber nicht nur der Spanier mit an Bord, sondern dazu noch die Neuzugänge Manuel Hartl und Segovias Landsmann Parada. Letzterer soll beim SKN die Nachfolge von Defensivstratege Jano antreten und wurde dafür mit einem Einjahresvertrag plus Option auf zwei weitere ausgestattet. „Ein sehr starker Mann, der seine Qualitäten in zehn Einheiten unter Beweis gestellt hat“, lobte Manager Christoph Brunnauer den Neuen.

Trotz des spanischen Duos gab es gegen die Bulgaren aber keinen Auftakterfolg. St. Pölten währte sich zwar gut, ging durch Bernhard Fucik auch in Führung, doch die Niederösterreicher verloren zunehmend den Faden. Plovdiv kam dagegen immer besser ins Spiel, weshalb das 4:2 für die Gäste am Ende auch in Ordnung ging.

Am Rande des Trainingslagers wird auch noch nach weiteren Neuverpflichtungen geangelt. Ein Ersatz für Tormann Christoph Riegler steht ebenso noch auf dem Wunschzettel des SKN, wie ein rechter Verteidiger und ein zentraler Mittelfeldmann. „Bis Ende Juni sollen sie hier sein“, so Brunnauer.