St. Pöltner Burgstaller in den Fußstapfen von Benni Karl

Dominik Burgstaller greift heuer im Europacup voll an.

Erstellt am 29. Dezember 2021 | 02:48
Lesezeit: 1 Min
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Mit Jahreswechsel liegt der 20-jährige St. Pöltner Dominik Burgstaller (UTW) im Europacup a auf Platz fünf (159 Punkte).
Foto: privat

Wie schon sein großes Vorbild Benni Karl besuchte der St. Pöltner Dominik Burgstaller zuerst die SMS St. Pölten, um dann mit der Eröffnung der Snowboardsektion in der MD Ski mit seinem Coach Erik Wöll nach Lilienfeld zu „übersiedeln“. Und die vielseitige Ausbildung, die in beiden Schulen gegeben ist, führt zum Erfolg!

Noch vor Weihnachten feierte er beim Parallelslalom im tschechischen Moninec seinen zweiten Europacupsieg (die NÖN-Printausgabe berichtete), nach Lenzerheide im Februar.

Auf der Simonhöhe wurde er auch schon in einem olympischen Parallelriesentorlauf zweiter (heuer im März). Wöll ist überzeugt, dass mit Burgstaller in Zukunft verstärkt zu rechnen sein wird. „Er wird bald in den ÖSV-A-Kader aufrücken“, sieht Wöll in Burgstaller einen potenziellen Nachfolger für Karl im Trendsport Weichberger-Team, sollte der seine Karriere irgendwann an den Nagel hängen.

Die Zähigkeit, die Karl seit dessen Anfängen auszeichnete, hat auch Burgstaller. So belegte er am Tag vor seinem Europacupsieg „nur“ Rang 21 unter 60 Startern. „Ich bin gestürzt, hab mir die Schulter ausgekegelt, aber mich mit Adrenalin im Blut ins Ziel durchgebissen“, schildert er. Und gleich am nächsten Tag ist der 20-Jährige mit frisch eingerenkter Schulter zum Sieg gerast!