Falken im Plansoll. Die St. Pöltner Falken gewinnen auch ihr drittes Saisonspiel. Noch fehlt der Glanz, aber Punktekonto stimmt.

Erstellt am 20. September 2016 (05:18)
NOEN, Claus Stumpfer
Goran Vuksa erzielte trotz großem Widerstand der Grazer Aufsteiger wichtige Tore vom Kreis.

ST. PÖLTEN - HIB GRAZ 26:24. Drei Siege in den ersten drei Spielen waren das Ziel der St. Pöltner, ehe dann am Wochenende mit Köflach die erste große Bewährungsprobe wartet. Und die sechs Punkte hat die Truppe von Trainer Ibish Thaqi eingefahren. „Somit ist der Einzug ins obere Play-off realistisch“, zeigt sich Thaqi mit dem Saisonstart trotz durchwachsener Darbietungen zufrieden.

Auch gegen den Aufsteiger HIB Graz war für die Fans wieder Hochschaubahnfahren angesagt. Nach starkem Beginn (4:1-Führung), gab’s den obligaten Einbruch (6:6), dann eine 6-Tore-Führung (16:10), um am Ende erneut zittern zu müssen. „Als meine Spieler den Respekt abgelegt hatten, waren wir ebenbürtig – leider zu spät“, meinte der Gästetrainer, sah aber bei seinem Team auch zu viele technische Fehler. „Eine erfahrene Truppe wie St. Pölten versteht das auszunutzen.“

Vor allem Prokop war mit seinen sechs Toren in meist wichtigen Phasen Erfolgsgarant der St. Pöltner und „Man of the Match“. Markus Wagesreiter hatte in der ersten Halbzeit starke Szenen, in Halbzeit zwei gab’s aber auch Schatten. Zwei verheerende Pässe, und eine Aktion als er in drei Gegner ging und das Stürmerfoul provozierte, hätten die Partie fast gekippt. Gut nur, dass in dann Wolfgang Filzwieser im Tor entschied, doch am Match teilzunehmen. Bis dahin unauffällig agierend, machte er plötzlich Topchancen zunichte, vor allem einen toll geschossenen Siebenmeter, der den Ausgleich zum 22:22 bedeutet hätte (55.). Zwei wichtige und vor allem wuchtige Tore steuerte Vuksa vom Kreis bei und so behalten die Falken gegen einen beachtlich aufspielenden Aufsteiger knapp die Oberhand.