Kral geht bei den St. Pöltner Falken derzeit voran

Erstellt am 01. Juni 2022 | 02:31
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Foto: Dziurek/Shutterstock.com
Ungefährdete Falken-Siege gegen Fünfhaus und zuvor in Atzgersdorf sichern zweiten Tabellenrang ab.
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Obwohl St. Pöltens Trainer Damir Djukic am Sonntag beim Heimspiel fast das ganze Spiel über Jungfalken im Einsatz hatte, war Fünfhaus so kurz vor Saisonende trotzdem chancenlos. Die Gäste lagen nach flotten Kombinationen St. Pöltens rasch 2:5 zurück (8.), doch technische Fehler auf beiden Seiten nützten den Wienern zunächst mehr.Sie kamen wieder auf einen Treffer heran (8:7, 17.).

Doch die Falken stellten den 3-Tore-Vorsprung erneut her. Posset und Kral trafen nach Belieben und sechs Minuten vor der Pause hieß es 14:8.

„JoJo“ gleich doppelter „Man of the match“

Die Falken-Defense gab den Gästen Rätsel auf, obwohl Djukic ab Minute 10 rotieren ließ. Der Halbzeitstand lautete 15:11 und auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig.

Die Fünfhaus-Offense war zwar effektiver, doch die Jungfalken hielten dagegen (20:17, 43.). Die Falken gingen einem ungefährdeten 30:26-Sieg entgegen. Bester Werfer war diesmal Nils Moser (6), zum „Man of the match“ der Falken wurde aber der derzeit in Topform befindliche „JoJo“ Krall gewählt.

Da die Falken bereits am Donnerstag auch bei Atzgersdorf gewonnen haben, ist ihnen der zweite Platz im Abstiegs-Play-off der HLA-Challenge nicht mehr zu nehmen.

Auch in Atzgersdorf machte sich die Spielerrotation bezahlt. Zwar starteten die Hausherrn offensiv und lagen in Front (5:3, 7.), doch Paul Posset brachte die St. Pöltner erstmals in Führung (9:8, 16.).

Zwei empty-net-Goals vor der Pause bescherten Atzgersdorf eine 18:16-Pausenführung, doch ein 4:1-Lauf gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts brachte die Falken endgültig auf die Siegerstraße. Abwehrchef Martin Zettel drückt in dieser Phase dem Spiel vorne wie hinten seinen Stempel auf.

Vom 24:22 weg gaben die Falken ihren 4-Tore-Vorsprung nicht mehr aus der Hand, siegten am Ende sogar 32:25. Kral war erneut „Man of the match“.

„Legenden“ am Samstag am Feld und als Zuseher

Am Samstag kommt es nicht nur zum letzten Heimspiel der Saison (18 Uhr gegen Tabellenführer Fivers 2), sondern vorher wird es richtig legendär. Ab 15.30 Uhr werden im Sportzentrum NÖ die Größen des St. Pöltner Handballs gegeneinander antreten. Dafür wurde zuletzt schon wochenlang in der Prandtauerhalle trainiert!

Von Spielern, die in den 80er Jahren den St. Pöltner Handballboom eingeleitet haben, bis zu Ex-Nationalteamspielern (Filzwieser, Wagesreiter) wird alles zu bewundern sein. Auch werden „Legenden“ als Zuseher erwartet. „Es stehen ‚ganz alte‘, ‚alte‘ und ‚jüngere‘ Legenden am Feld“, verspricht Obmann Michael Kögl.