St. Pöltnerinnen fixieren den Play-off-Einzug. Mit einem knappen Sieg fixieren die St. Pöltnerinnen bereits den Play-off-Einzug. Jetzt wartet das Cup-Highlight gegen Stockerau.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 28. Januar 2020 (01:44)
Toptalent Lena Martinovic spielte gegen Traun groß auf.
privat

Im sehr ausgeglichen geführten Spiel der 2. Bundesliga setzten sich die routinierteren St. Pöltnerinnen gegen Traun mit 23:21 auswärts durch.

Die standen die Vorzeichen für das Spiel gegen die Trauner, gegen die man ja eine der beiden Niederlagen im Grunddurchgang hinnehmen hatte müssen, gar nicht gut. St. Pölten musste außer auf die Langzeitverletzten Melissa Begovic und Nicy Salfinger auch auf Legionärin Rita Varga Borbás und Anna Lena Forstner verzichten. Dazu war der Einsatz von Jessica Hollaus (verletzte sich im Abschlusstraining) fraglich.

Trainerin Waltraud Wagner stellte die Positionen um und Physiotherapeutin Susanne Koban machte zumindest Hollaus einsatzbereit, die dann die nötige Ruhe in das Team brachte.

Während der ersten Hälfte wechselte die Führung ständig, kein Team konnte sich mit mehr als zwei Toren absetzen.Es ging mit einer 13:12-Führung für Traun in die Pause.

In der zweiten Halbzeit konnten die Traunerinnen die St. Pöltner Abwehr dann aber kaum mehr knacken, sie erzielten nur sechs Tore aus dem Spiel. Trotzdem blieb es gegen die körperlich überlegenen Oberösterreicherinnen bis kurz vor Schluss spannend. Beim Stand von 22:21 für St. Pölten hielt Torfrau Katharina Halm einen Siebenmeter (58.), Kerstin Hörhann traf gleich darauf zum Endstand.

Teilnahme am oberen Play-off ist fix

Trainerin Waltraud Wagner: „Großes Lob an das Team, die Spielerinnen haben die Nerven bewahrt, unsere Ausfälle kompensiert und ihre neuen Positionen super ausgefüllt. Sehr zufrieden war ich mit der Abwehr in der zweiten Spielhälfte. Katharina Schmölz als offensive Mitte hat den Trauner Spielfluss entscheidend gestört, Lajla Alkic wird immer stärker im Zentrum“, freut sie sich, dass der Einzug ins Obere Play-off schon jetzt fixiert wurde. „Nun können wir uns darauf ruhig vorbereiten.“

Am Freitag treffen die St. Pöltnerinnen um 19.30 Uhr im Viertelfinale des ÖHB-Cups daheim in der Prandtauerhalle auf UHC Müller Bau Stockerau.