Herzogenburg kassierte Tor des Jahres. Hofstettens Niksa Dimitrijevic traf gegen Herzogenburg aus der eigenen Hälfte. Zsolt Nagy sichert Punkt.

Von Manuel Burger. Erstellt am 08. September 2014 (14:01)
Niksa Dimitrijevic und Roman Sopusek machten im Derby zwischen Hofstetten udn Herzogenburg von sich reden.
NOEN, Stumpfer

HOFSTETTEN - HERZOGENBURG 2:2. Es dauerte 20 Minuten, bis das Duell in die Gänge kam. Dann allerdings folgte ein Paukenschlag und Dimitrijevics Tor des Jahres aus der eigenen Hälfte! Keeper Dietl sah dabei naturgemäß nicht gut aus.

Wenn der Einsertormann von Ajax so einen Treffer bekommt, können wir das auch“, spielte SC-Sektionsleiter Blach auf Salzburgs Tor in der Euro League an und nahm seinen Tormann in Schutz. Hofstetten verpasste es nachzulegen und fing sich durch Nagy (nach Sopusek-Zuspiel) prompt den Ausgleich.



Nach der Pause änderten sich die Kräfteverhältnisse. Nun waren die Gäste agiler und hatten Chancen, den Treffer machten aber die Hausherren. Erneut aus einem Weitschuss, dieses Mal durch Michael Graßmann aber „nur“ aus 25 Metern.

Klasse war aber auch das 2:2, sowohl in der Entstehung (Pass von Sopusek durch die Innenverteidigung), als auch im Abschluss (Lupfer von Nagy), das dem SC vorübergehend sogar die Tabellenführung brachte. „Ein gerechtes Ergebnis“, fand Hofstettens Sektionsleiter Grasmann.

WILHELMSBURG - ROHRENDORF 1:2. Erste Niederlage für Wilhelmsburg im vierten Spiel.
Rohrendorf fand in Hälfte eins ein deutliches Chancenplus vor, ließ aber vier hochkarätige Möglichkeiten liegen.

So stellte Barbic mit seinem tollen Freistoßtreffer den Spielverlauf auf den Kopf (41.). Der Spielmacher hatte allerdings auch Pech, als er zuvor bei einem Lattenpendler scheiterte. Kurz nach der Pause hätte Wilhelmsburg sogar auf 2:0 stellen können, doch Trescher verpasste am Fünfer frei stehend.

„Körperlich nicht so präsent wie in den ersten Spielen“

Nach einer Stunde war es dann aber so weit: Schoderböck schloss einen schönen Spielzug zum verdienten Ausgleich ab, ehe Spielertrainer Bradaric sein Team nach einer Ecke per Kopf dann endgültig auf die Siegerstraße brachte. „Ein billiges Tor“, ärgerte sich ASK-Coach Eberhardt.

„Wir waren körperlich nicht so präsent wie in den ersten Spielen. Rohrendorf hat verdient gewonnen.“ In der Schlussphase flog Fest nach einem vermeintlichen Elferfoul vom Platz, Schoderböck nahm das Geschenk aber nicht an und setzte den Ball neben das Tor. In Überzahl vergab der FC weitere dicke Chancen.

Durch Schleifers Verletzung (mit Leistenbruch mehrere Wochen out), spitzt sich die Kadersituation weiter zu, zumal er wie der ebenfalls verletzte Habacher Eigenbauspieler ist. „Durch die Eigenbauregelung kann ein 17 Jahre alter Jugendspieler nicht nachrücken“, ärgert sich Eberhardt. So bleibt Mucha außen vor und Eigenbauspieler Kothmeier mit 42 auf der Bank …

>> Hier geht's zur aktuellen Tabelle der 2. Landesliga West!